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In Folge der Pandemie schienen Protomartyr vor der Auflösung zu stehen. Sechs kurze Jahre (und das gerne unter Wert verkaufte Formal Growth in the Desert als Zwischenspiel) später erfindet sich die Band für Hotel Usona mit Dave Fridmann nun jedoch kurzerhand ein gutes Stück weit neu.
Hellen Keller statt Honk Kong: Placebo deuten mit der fabelhaften Re:Created-Version ihres Debüts im Rücken pünktlich zum Beginn der 30th Anniversary Tour der atmosphärischen Instrumental-Schönheit H.K. Farewell um.
Noch vor dem Ende von Svalbard bleibt Serena Cherry mehr Zeit für ihren in der Pandemie aus der Taufe gehobenen Videogame-Schrein Noctule. Extinguish Thy Flame macht dabei praktisch alles nochmal ein Quäntchen besser, als das 2021er-Debüt.
Der bei Gold Pyramid auch weitestgehend für den Bass und die Synths verantwortlich zeichnende Schlagzeuger Evan Diprima (aktuell primär bei Moon Destroys aktiv, dereinst auch bei Royal Thunder) hat in The Sword-Boss John D. Cronise einen Bruder im Geiste gefunden.
Das den Herzschmerz einer traumatischen Beziehung chronologisch ausbreitende Anatomy of a Brief Romance ist nicht die absolute Vollkatastrophe, zu der das siebente Studioalbum von Bloc Party praktisch überall im Netz (und darüber hinaus) erklärt wird. Aber beinahe.
Die Leiden des jungen Orville suchen das Licht am Ende des Tunnels: Nach dem enttäuschenden Stückwerk Stampede setzt der Maskenmann des Country-Pop für Mule wieder auf bewährte Tugenden.
Das Debütalbum From Dust ist ein demonstrativer Nutznießer des Umstandes, dass die Death-Chronisten von Vulgar Mephitis seit den elf Minuten ihrer selbstbetitelten ersten EP vor vier Jahren personell gewachsen sind.
Augenscheinlich bekommt die Serpent Column-Diskografie (wohl noch vor 2037?!) ein umfassendes Update unter dem Rebuild-Zusatz - wobei den Beginn Mirror in Darkness macht.
Auf der Jagd nach Geheimnissen: Fluisteraars kehren nach dem EP-Triptychon Kronieken Van Het Verdwenen Kasteel sowie dem Drone-Almbient-Intermezzo Manifestaties van de Ontworteling mit Jacht der Mysteriën wieder weitestgehend in den regulären Album-Kanon ihres Atmospheric Black Metal zurück.
„Frogs, condensed milk, the patter of rain“ oder „Three eternal friends becoming children“: Devendra Banhart, Gyan Riley und Noah Georgeson sind auf dem ebenso entschleunigten wie entschleunigenden selbstbetitelten Debütalbums von Hug dem „vollständigen Wohlergehen“ auf der Spur.










