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Noch auf der Suche nach dem passenden Soundtrack für den Wechsel von 2012 auf 2013? Dann gibt es an dieser Stelle ein paar thematisch naheliegende Vorschläge für den heutigen Abend - mal offensichtliche Hymnen für den Jahreswandel, mal nur am Rande dafür ausgelegte Kompositionen: jedenfalls 12 Songs, die immer irgendwie mit der Hoffnung auf Verbesserungen oder der Aussicht auf Veränderungen liebäugeln, reine Durchhalteparolen ausgeben oder pure Aufbruchsstimmung transportieren.
Wer denkt, dass dem Noiserock 2012 nichts mehr hinzuzufügen ist, den belehren drei junge Kanadier auf ihrem Debütalbum ungestüm eines besseren. Warum 'Metz' dabei allerorts derart durch die Decken geht, bleibt letztendlich offen - aber auch egal, denn dafür knallen elf Songs in nicht einmal 30 Minuten schlicht zu kompromisslos und wuchtig aus den berstenden Boxen.
Bald ist es genau 20 Jahre her, als im belgischen Hinterland, genauer gesagt in Meerhout, so bekannte Bands wie Grandma’s Toy und Buckle Juice erstmals die Bühnen des Groezrock-Festivals betraten um selbige zu rocken.
Weit abseits ihrer Post Punk-Wurzeln vermengt die Fontaines Dopamine Chamber in der massentauglichen Schneise von Romance die ästhetisch dominierenden Einflüsse aus dem Darkwave, Goth Rock und Synthpop zum bisher besten Album der Iren.
„Stuck my dick in Music City/ Morе times than I count/ I'm pullin' out“: Ben Hoffmann zieht zieht mit einem sechsten Studioalbum einen Schlussstrich unter sein Outlaw Country-Satire-Alter Ego Wheeler Walker Jr.
Einem unausgesprochenen Zwölfjahres-Zyklus folgend, hat Beck Hanson mit Ride Lonesome den spirituellen und ästhetischen Nachfolger zu seinen gar nicht so heimlichen Meisterstücken Sea Change und Morning Phase aufgenommen.
“To conclude our UK/EU tour and kick off our final Irreversible world tour dates in the USA, here is a little something extra from Irreversible: Altitude - a bonus track recorded during the Irreversible sessions”, so Brigitte Calls Me Baby.
Im Windschatten ihres 2023er Comebackalbums A Cat in the Rain sowie dessen aus dem Nichts gekommenen Nachfolgers The Price of Admission verneigen sich die Turnpike Troubadours mit einem Cover von Feelin’ Good Again vor Robert Earl Keen.
Rise Against und Alkaline Trio begebenen sind auf einer gemeinsamen Co-Headliner-Tour unterwegs. Flankiert wurde diese im Vorfeld von der Split Private Eye / Re-Education (Through Labor), auf der die beiden Chicagoer Bands ihre jeweiligen Songs tauschen.
Was die Manierismen von Cameron Winter (und durch die starke Prägung im Grunde zwangsweise natürlich auch seiner Band Geese) angeht, sollte das pur destillierte Live at Carnegie Hall eigentlich ein übersättigender Jump the Shark-Moment sein - doch es funktioniert als frühe Sternstunde einer schon jetzt sehr eigenwilligen Karriere.










