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J.R. Robinson und Esther Shaw machen bei der überraschend direkten Menschwerdung des 2018er-Vorgängers The Alone Rush weiter, verpassen ihrem Weltschmerz auf We Love to Look at the Carnage aber einen überraschend tröstenden Rahmen.
Erst herrscht über eineinhalb Dekaden lang Funkstille von Seiten des Talk Talk-Bassisten Paul Webb unter seinem Pseudonym Rustin Man, nun erscheint mit Clockdust bereits das zweite Studioalbum von ihm innerhalb ebenso vieler Jahre.
Nach drei vielversprechenden, aber die spürbar vorhandenen PS auch frustrierend nicht restlos auf den bekommenden Studioalben (rund um das starke An Antidote for the Glass Pill) rufen Lychgate ihr Potential auf der EP Also Sprach Futura im Gesamten am bisher befriedigendsten ab.
Die Gewissens- wird keinesfalls zur Gretchenfrage: Das durch einige geschmacklose Griffe unnötig frustrierende I am Not a Dog On a Chain kann als potentiell wirklich starkes Album natürlich nicht die Untiefen der Privatperson Morrissey aufwiegen.
Zum erst dritten Mal in ihrer Karriere lädt sich Alexandra Lilah Denton alias Shura ein Feature auf eine ihrer Singles ein: Elevator Girl begrüßt die Rapperin Ivy Sole aus Philadelphia.
Wild Gods war eines der Highlights des vergangenen Musikjahres. Ob es deswegen allerdings auch notwendigerweise eine reine Instrumental-Version dew lange hinausgezögerten Comebackwerkes von The Number Twelve Looks Like You gebraucht hätte, werden wohl nur Die Hard-Fans eindeutig für sich beantworten können.
Covert Kristin Hayter mit ABOVE US ONLY SKY etwa wie einige prominentere Pop-Kollegen Imagine von John Lennon? Mitnichten - eher attackiert sie als LINGUA IGNOTA im Rework/Remix das unwürdig-trendige Social Media-Spektakel.
P/ulver/bearer: Pallbearer tauchen Ashes, das Kleinod ihres 2014er-Meisterwerkes Foundations of Burden, für eine Redux-Variation in jenes Licht der 80er, das seit ein paar Jahren auch so einnehmend auf Norwegen schimmert.
Das Comeback Bloodlust war vor drei Jahre zwar keinesfalls das Meisterstück, zu dem es mancherorts gemacht wurde. Dennoch ist es nicht die schlechteste Idee von Ice-T, mit Carnivore praktisch dasselbe Album noch einmal aufzunehmen.
Abel Makkonen Tesfaye leuchtet seinen angestammten R&B auf After Hours deutlich wie nie im Neonlicht der 80er und Wavepop aus. Das funktioniert einnehmender und authentischer, als das Artwork auftischend will.










