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Optional auch als Konzertfilm von Fernando Frías de la Parra erhältlich, ist Memento Mori: Mexico City ein Zusammenschnitt dreier Shows im Foro Sol Stadium, die Depeche Mode im September 2023 auf der Tour zu ihrem rundum tollen 15. Album gespielt haben.
Da kann die versammelte Mannschaft im Booklet der Platte noch so traurig schauen: Live God ist ein den süchtigen Fan glückselig machendes, im Endorphinschub taumeldes Stück an beinahe unverschnittenem Nick Cave & The Bad Seeds-Heroin.
Lucro Sucio; Los Ojos del Vacio wurde zwei Monate vor seiner offiziellen Ankündigung geleaked und dann auch noch, dem tatsächlichen Release vorwegeilend, vorab auf einer Tour mit den Deftones dem irritierten Publikum präsentiert - nur, um letztlich auf verhaltene Reaktionen zu stoßen und ohne Brimborium weitestgehend schnell wieder vergessen zu sein.
Self Portrait ist eigentlich kein Studioalbum, sondern eine ebenso frustrierend unausgegorene, wie potentiell vielversprechende Demo-Compilation - oder auch Ryan Adams' ureigene Version eines Meme-Dumps zwischen Selbstpersiflage und Meisterhand.
Davo Gould und Geoff Haba haben noch „unfinished business“ zu erledigen. Das bedeutet, dass man neuem Mother Tongue-Material vielleicht nicht mehr näher kommen wird, als auf dieser ersten Vorstellungsrunde von Werwolf Etiquette. Womit man - erstaunlicherweise - sehr gut leben könnte!
Nein, das so lange, lange angeteaserte Light-Years ist wirklich nicht der erhoffte Klassiker in Form des Gipfeltreffens zweier Legenden als Krönung der (ambivalent aufgenommenen) Mass Appeal-Serie Legend Has It…
Am 22. April 2023 - also unlängst nach ihrem Graz-Gastspiel - sind Ad Nauseam am legendären Festival in Tilburg aufgetreten. Einen hervorragenden Mitschnitt davon gibt es nun in Form von Live at Roadburn.
Nun auch auf etwaigen Streaming-Diensten verfügbar: Joan Baez hat sich (unter anderem) für No Kings zu Jesse Welles auf die Bühne gestellt. Passiert ist das am zweiten Tag der beiden aufeinanderfolgenden Auftritte, die der nimmermüde Barde Anfang November diesen Jahres im Fillmore von San Francisco absolviert hat.
Mag auch abermals Sir James Frazers Studie über Magie und Religion die Grundlage des zweiten Kooperation-Albums von Bell Witch und Aerial Ruin stellen, ist Stygian Bough: Volume II eigentlich doch vor allem ein organisches Praxisbeispiel über das Ankommen in Synergien.
Paul Epworth hat Baxter Dury mit Allbarone dessen bestes Studioalbum seit (dem freilich noch ganz woanders stattfindenden Debütalbum) Len Parrot's Memorial Lift auf den Leib geschrieben.










