EP
Aus einer gemeinsamen DIY-Show wurde eine darauffolgenden Tour, die nun in einer Split Seven Inch von Missouri Executive Order 44 und Usurp Synapse gipfelt. Hinter einem entsprechend tollen Artwork finden damit eine der heißesten neuen Aktien im Spannungsfeld aus Math- und Grindcore mit einer waschechten (gefühlt abseits der öffentlichen Wahrnehmung wiederbelebten) Szene-Legende zusammen.
Der 2016 verstorbene Jamie Schnetzler war einer der besten Sänger der Szene. Davon zeugt eine kurze, aber umso infernaler keifende Karriere. Das nicht mehr für möglich gehaltene Comeback von Destroyer Destroyer muss mit diesem Umstand leben - und tut dies mit der EP Void auch auf sehr überzeugende Weise.
Der Bandcamp Friday fördert mitunter Kurioses zu Tage. Diesmal: Mike Vennart's - nomen est omen! - "4 post-rock wank offs for cash". Die nach dem Monstrum The Familiar aus den Archiven gehobene, beinahe im Alleingang gestemmte Auftragsarbeit (“Me - everything. Drums by unknown drummer. Mixed by Steve Durose”) erfüllt den ehemaligen Oceansize-Kopf jedenfalls auch zehn Jahre später nicht gerade mit Stolz.
Marissa Nadler stimmt auf New Radiations, den Nachfolger zu ihrem 2021er-Album The Path of the Clouds, mit der Milky Burgess-Cover-Kooperation The Bloody Gardener ein.
Mit dem die Erwartungen hochschraubenden V.I.S. als außer Konkurrenz abliefernde Speerspitze bekommt die 2021 begonnene Nebenschiemen-Serie von Portugal. The Man mit uLu Selects Vol #2 einen Nachfolger.
Die unfehlbaren Elbow wollen die Ausrichtung ihres polarisierenden zehnten Studioalbums mit der - bis zur Übersteigerung pragmatisch betitelten - Audio Vertigo Echo elbow EP5 weiter erkunden.
Clay Birds haben sich bis zu ihrem Debütalbum Bled Out and Painted Blue im vergangenen Jahr bis kurz vor die erste Liga der Screamo-Nachwuchshoffnungen hochgearbeitet. Die EP A Separation From Vanity streut insofern ordentlich Sand in das Getriebe.
Die EP Broken Sword, Rotten Shield recycelt Songs, die Spencer Hazard eigentlich für Reaper‘s Gong geschrieben hat - wirkt dabei aber viel eher noch wie eine Resterampe für Coagulated Bliss.
Akutes Timeline-Paradoxon hin oder her: Pearl Jam im Allgemeinen und der Lightning Bolt-Song Future Days im Speziellen spielen im Universum von The Last of Us eine gewichtige Rolle.
What They Built, oder: Telos leeren ihre Pipeline aus dem Band-Jenseits heraus und machen ihren Abschied mit einem nicht mehr erwarteten Schwanengesang in EP-Format umso schmerzhafter.










