Single
Das komplett überproduziert am Pop scheiternde vierte Whitney-Studioalbum Spark war im vergangenen Jahr eine einzige Enttäuschung, die mit ernüchternder Egalität auch schnell wieder vom Radar verschwand. Mit der Standalone-Single For a While gewinnt das Duo nun jedoch wieder Herzen zurück.
Where the Cold Wind Blows bündelt (das quasi titelstiftende Cover) In the Pines und das Original Sigil - zwei 2021 während der Sessions zum guten vierten Studioalbum Deceiver mit Dave Otero eingespielte Songs.
„Let the panic commence“: Maruja drücken der furiosen Songsammlungs-EP Knocknarea mit Zeitgeist die nächste bockstarke Single hintennach und nehmen dabei keine Gefangenen zwischen klar gezogenen Fronten.
Spätestens durch Raging Bull’s Jaw, eine weitere ohne großes Tantam veröffentlichte Single, stellt sich nun wirklich die Frage, ob Mark Kozelek sich nicht lieber einem neuen Sun Kil Moon-Album (und damit natürlich auch einer breiteren öffentlichen Aufmerksamkeit) stellen sollte.
13 Jahre nach ihrem bisher einzigen Soloalbum Bad Wife, und rund sieben nach Mariner, spannt Not Enough als Rückkehr von Julie Christmas gewissermaßen den Bogen zwischen diesen beiden neuralgischen Punkten, um nach vorne zu blicken.
Die dereinst gecancelten Whirr erleben in jüngerer Vergangenheit eine Renaissance. Muta und Blue Sugar werden daran nichts ändern. Das Single-Doppel gehört immerhin zum besten, was die Band bisher veröffentlicht hat.
Kein halbes Jahr nach ihrer wunderbar assimilierten Interpretation der Peter Silberman-Solonummer Ahimsa bezaubern The Antlers mit dem kontemplativen Schmuckstück I Was Not There.
Nervous to Fly, die nächste heimlich veröffentlichte und ziemlich grandiose Single von Sun Kil Moon innerhalb eines Jahres, reiht sich in nahezu jeglicher Hinsicht in den durch The Doorbells are Ringing und Black Perch beschrittenen Weg.
Nachdem Beck die Aufnahme in die Hall of Fame 2022 wieder verpasst und sich dafür kurz darauf den Spott von Neil Young eingefangen hat, zaubert er mit Thinking About You ein wunderbar balladeskes Singer-Songwriter-Kleinod mit kammermusikalischer Folk-Subtilität als Single aus dem Ärmel.
Zum zehnjährigen Jubiläum ihres selbstbetitelten (und leider weiterhin einzigen) Albums beschenken Palms mit zwei übrig gebliebenen Nummern der damaligen Sessions: Opening Titles und End Credits.










