Suche nach: Bon Iver

Frank Ocean – Blonde

Frank Ocean – Blonde

von am 1. September 2016 in Album

Frank Ocean setzt zum Mindfuck an: Der in zwei Versionen erscheinende Nachfolger zu channel ORANGE heißt doch nicht Boys Don't Cry (obwohl Ocean unter der Dusche zu weinen scheint), sondern nennt sich hinter grünem Kurzhaarschnitt Apple-Exklusiv Blonde - obwohl am Tillmans-Cover Blond zu lesen steht. Nur einen Tag nach Forever legt der R&B-Meister damit demonstrativ nicht das Werk vor, auf das alle Welt gewartet hat.

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Palace Winter – Waiting for the World to Turn

Palace Winter – Waiting for the World to Turn

von am 8. Juni 2016 in Album

Caspar Hesselager und Carl Coleman produzieren unter dem Banner Palace Winter als dänisch/australisches Doppel im Windschatten angesagter Szenegrößen freiheitsliebend in die Weite gehenden Indierock ohne Grenzen am Horizont.

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James Blake – The Colour in Anything

James Blake – The Colour in Anything

von am 13. Mai 2016 in Album

Die Leiden des jungen James Blake, Teil 3: Wo der kühle Elektro-Soul seiner ersten beiden stilbildenden Studioalben durchaus auch aufgrund all der Räume faszinierte, die der heute 28 Jährige Brite in seinem minimalistischen Songwriting offen ließ, füllt das soundtechnisch reifere The Colour in Anything diese Flächen nun erstaunlich schlüssig mit mehr Dichte und flirtet mit einer verinnerlichten Formvollendung - setzt dabei aber auch eine gehörige Menge Ballast an.

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Luh – Spiritual Songs for Lovers to Sing

Luh – Spiritual Songs for Lovers to Sing

von am 10. Mai 2016 in Album

Wenn man will, kann man dem immer wieder zu pathetisch in die Arena schielenden Gesten neigenden Debüt von LUH durchaus anhören, dass Ellery Roberts mit WU LYF durchaus 2011 am Sprung war, die gesamte (Indie)Welt im Rausch zu erobern. Spiritual Songs for Lovers to Sing hat jedoch noch weitaus höhere Ziele als das, ächzt dabei nach zu langer Zeit im Inkubator jedoch schon einmal unter seinem vieldimensionalen Überbau.

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A Mote of Dust – A Mote of Dust

A Mote of Dust – A Mote of Dust

von am 12. Oktober 2015 in Album

Während es nach wie vor ein bisschen unglaublich ist, dass sein alter Kumpel Ian Cook mit Chvrches dem Indiepop-Formatradio Synthie-Ohrwürmer am Fließband serviert, bleibt Craig Beaton fernab jeglicher Scheinwerfer der intimen Geste nicht nur treu, sondern perfektioniert sie im Detail.

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Colin Stetson and Sarah Neufeld – Never Were the Way She Was

Colin Stetson and Sarah Neufeld – Never Were the Way She Was

von am 10. Mai 2015 in Album

Auf 'New History Warfare Vol. 3: To See More Light' arbeitete Colin Stetson mit Hilfe der Stimme von Bon Iver Buddy-Justin Vernon bereits hart daran, seinen Saxophon-Fieberträumen neue Ebenen zu erschließen. Für 'Never Were the Way She Was' kommt er diesem Ziel auf anderem Wege sogar noch näher - indem er im Verbund mit Violinistin Sarah Neufeld seinen Expansionsdrang nach innen kehrt.

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alt-J – This is All Yours

alt-J – This is All Yours

von am 15. September 2014 in Album

"Are you a pusher/ Or are you a puller?" fragen alt-J vor perlenden Lagerfeuer-Akustikgitarren und schmiegen sich abseits des Momentums in Samthandschuhe: "I pull the weight towards me".  Dabei positionieren sich die nunmehr als Trio firmierenden Mercury Prize-träger mit dem Nachfolger ihres Sensationsdebüt vor allem als Drifter, die auf 'This is All Yours' mit geschlossenen Augen durch ihre schlauen Indie-Konstruktionen schweben.

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Coldplay – Ghost Stories

Coldplay – Ghost Stories

von am 17. Mai 2014 in Album

'Ghost Stories' schöpft sein Potential zwischen ärgerlichen Single-Katastrophen und unerwartet stillen Schönheiten plätschernd nicht aus, ist aber das am angenehmsten zu konsumierende Album der Briten seit Jahren.

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Mighty Oaks – Howl

Mighty Oaks – Howl

von am 7. März 2014 in Album

Ein Engländer, ein Italiener und ein Amerikaner machen in Berlin gemeinsame Sache - was dann eine geradezu bedrohliche Pointe haben soll: "die deutschen Mumford & Sons"!

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James Vincent McMorrow – Post Tropical

James Vincent McMorrow – Post Tropical

von am 22. Januar 2014 in Album

Ein eklektisches Vergnügen: James Vincent McMorrow erfindet sich nach dem einschlagenden Erfolg seines Debütalbums von Grund auf im Post-Dubstep-Umfeld neu und bearbeitet gekonnt aber wenig eigenständig die Nahtstelle aus Everythings Everything's tanzberuhigter Elektronik, James Blake'schem Digital-Soul und dem sehnsüchtigen Popmomenten von Volcano Choir.

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