Suche nach: at the drive
Ambivalente Vorzeichen: Drohen Depeche Mode trotz ihres besten Studioalbums seit rund 18 Jahren als vielversprechenden Rückenwind auf der Memento Mori-Tour im Klagenfurter Wörthersee Stadion abzusaufen?
Italians Doom it Better? Nun, zumindest machen Demonio ihre Sache auch auf Reaching for the Light wieder gut genug, um Abhängige des Sounds von Mephistofeles, Las Historias, eben der ganzen Regain-Versammlung!, und Co. zu befriedigen.
"A power quintet playing epic metal hailing from the USA": Savage Oath ist die Debüt EP der rund um den unfehlbaren Brendan Radigan formierten, gleichnamigen Band aus Szene-Veteranen.
Beinahe auf den Tag genau 30 Jahre sind vergangen, seit Jimmy Eat World in Mesa, Arizona gegründet wurden und in weiterer Folge über Emocore-Klassiker zur Alternative Rock-Macht mutierten, denen die enorme Fallhöhe hinter einer Staffette an (Semi-)Meisterwerken und Hitschleudern aber auch zum Verhängnis wurde.
We're Not Here to Be Loved behaupten Fleshwater kokett kalkulierend, wissen hinter dem plakativ aus den 90ern geholten Artwork ganz genau: Man kann dieses so frontal über die Nostalgieschiene abholende Debütalbum kaum nicht unmittelbar ins Herz schließen.
Das Comeback nach dem szeniikonischen Meisterwerk hält den kaum zu stemmenden Erwartungshaltungen stand: City of Caterpillar verrücken ihre ohnedies immer über den Emo und Screamo hinauswachsende Vision mit Mystic Sisters noch weiter in den mutierenden Post-Bereich zwischen dem -Hardcore und -Rock.
Privat auf ein Bier gehen muss man wohl trotz nachgereichter Erklärungen eher nicht mit den Jungs von Panzerfaust, musikalisch bleiben die Kanadier jedoch über alle Zweifel erhaben. Dabei sorgt The Astral Drain, das dritte Kapitel der The Suns of Perdition-Tetralogie, auch auf dieser Ebene für durchaus polarisierende Entscheidungen.
Don’t call it a Comeback: Omar Rodríguez-López und Cedric Bixler-Zavala verbinden vierzehn fragmentarisch bleibende Songskizzen zum offiziellen Art Pop-Album der einstigen Prog-Propheten The Mars Volta.
Zwei Jahre nachdem Forever Blue die Poleposition der Heavy Pop-Jahrescharts 2020 erklommen hat, ist A.A. Williams mit As the Moon Rests weitestgehend im Post Metal angekommen - und erschöpft dabei auch bis zu einem gewissen Grad ihre Möglichkeiten.
Die mit viereinhalb Jahren längste Pause zwischen zwei Langspielern haben Preoccupations genutzt, um die ihren Postpunk zugänglicher gestaltende Seite von New Material auf Arrangements mit einem Mehr an Shoegaze-, Goth- und The Cure-Elementen an ihre Frühphase heranzuführen.

![Depeche Mode, Hælos [21.07.2023: Wörthersee Stadion, Klagenfurt] Depeche Mode, Hælos [21.07.2023: Wörthersee Stadion, Klagenfurt]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0565.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








