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Das Ende der Big Business- Ära scheint besiegelt: die beiden Melvins Dale Crover und King Buzzo lassen das Besetzungskarussel bis zu ihren Anfängen vor 30 Jahren zurückrotieren und basteln aus allerhand bekannten Songs, Traditionals und Coverversionen ihr (ziemlich sicher) 19. Studioalbum. Die einzige Formelhaftigkeit ist da, dass weiterhin alles erlaubt ist.
Lieblos den eigenen Raritäten-Katalog zusammenkleben sollen andere: Kylesa basteln eine Compilation, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit stellt, dafür aber in ihrem homogenen Fluß durch Alt und Neu gut und gerne als eigenständiges Album durchgehen würde.
Nicht vergessen: Die neue Melvins EP 'The Bulls and the Bees' gibts für lau via Scion AV zum Download.
Who Loves the Sun endet mit dem in seiner weitestgehend introspektiven, nur kurz mit Gewalt aus dem Rahmen gezupften Acoustic-Appendix October All the Time zwar annähernd dort, wo wir Chat Pile 2025 mit In the Earth Again verlassen haben.
Das Fleshwater- und Vein.FM-Splitterprojekt Living Weapon destilliert die Vorgabe seiner 2021er EP Paradise auf dem Debütalbum Death in the Family primär auf die pure Funktionalität.
Seit 2015 hat Charley Crockett nicht weniger als 17 Studioalben aufgenommen und oftmals kaum Luft zum Durchatmen gelassen. Eine turbulentere Geschichte als die ein bisschen sprachlos machende von Clovis hat aber keines seiner bisherigen Werke erlebt.
Nein, Private Music ist nicht das Meisterstück, das die Herolde My Mind is a Mountain und vor allem Milk of the Madonna (sowie natürlich insgeheim auch weißes Getier am Artwork) vorab versprochen haben. Doch das geht absolut klar!
Knapp zwölf Jahre nach den ersten paar sporadischen Singles (und natürlich rund vier Dekaden im Musikbusiness) hat Kim Deal mit Nobody Loves You More tatsächlich doch noch die Zeit gefunden, ihr erstes Soloalbum aufzunehmen.










