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Heaven Metal, vom Gloomcore versöhnt: Nach Song for an Unborn (unter dem Alias Sister Grotto) und der tollen Bush-Verneigung mit Allison Lorenzen tut sich Midwife Madeline Johnston in einem äußerst produktiven Jahr für Orbweaving mit Vyva Melinkolya zusammen.
Zuletzt hatten sich The National mit einigen leider inkonsequenten Rock-Spitzen oder der Selbstaufopferung in der weiblichen Perspektive gegen das gefällige Verlangen der gepflegten Langeweile der Komfortzone zu stemmen versucht - nun kommen sie mit First Two Pages of Frankenstein allerdings doch noch in dieser an.
Die elf Jahre seit dem (hier doch um zumindest einen Punkt zu niedrig bewerteten, aber in der vergangenen Dekade andererseits auch nur sehr selten aus dem Regal geholten) selbstbetitelten Debüt spielen in einem Zeitverständnis wie dem von Heavy Blanket freilich keinerlei Rolle: auch auf Moon Is kommt der instrumentale Heavy Psych von J. Mascis und Co. ohne Ablaufdatum aus.
Smokey Robinson hat mit Gasms nach Time Flies When You're Having Fun von 2009 sein zweites „richtiges“ Solo-Studioalbum mit Originalmaterial in diesem Jahrtausend aufgenommen.
Sollte es noch irgendwelche Irritationen dahingehend gegeben haben, dass Dave Lombardo nicht nur die irre versierte Thrash-Ikone mit Legendenstatus ist, sondern ein grundlegender Schlagzeug-Gott mit darüber hinausgehenden Perspektiven - sein erstes Soloalbum Rites of Percussion dürfte mit ihnen verdientermaßen endgültig aufräumen.
Morgan Wallen mag man in hiesigen Gefilden wohl vor allem aus dem Feuilleton kennen, weil er mal keine „Gedanken an Rassismus verschwendet“ oder zu besoffen stimmlich angeschlagen ist, um Konzerte zu spielen. In den USA ist er aber ein absoluter Megastar - der mit seinem dritten Studioalbum One Thing at a Time verkaufstechnisch sogar Metallica aussticht.
The Invisible Blue Unicorns - A Musical Phantasmagoria ist Mick Harvey with Amanda Acevedo, J.P. Shilo und (zwei Viertel von) Sometimes With Others (nebst Rachel Maio am Cello und Tobias Humble am Schlagzeug).
Das komplett überproduziert am Pop scheiternde vierte Whitney-Studioalbum Spark war im vergangenen Jahr eine einzige Enttäuschung, die mit ernüchternder Egalität auch schnell wieder vom Radar verschwand. Mit der Standalone-Single For a While gewinnt das Duo nun jedoch wieder Herzen zurück.
Where the Cold Wind Blows bündelt (das quasi titelstiftende Cover) In the Pines und das Original Sigil - zwei 2021 während der Sessions zum guten vierten Studioalbum Deceiver mit Dave Otero eingespielte Songs.
Das in drei Tranchen veröffentlichte Atum: A Rock Opera in Three Acts ist als zwölftes Studioalbum der Smashing Pumpkins der offizielle Nachfolger von Mellon Collie and the Infinite Sadness sowie Machina/The Machines of God.







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