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Die Zusammenarbeit mit Keji Haino auf dem erst wenigen Monate alten American Dollar Bill - Keep Facing Sideways, You're Too Hideous To Look At Face On hat definitiv Spuren hinterlassen: Sumac dröseln die Urgewalt ihres kaum noch griffigen Sludge/Doom/Post Metal-Gebräus für Love in Shadow als experimentelles Improvisationen-Monstrum auf.
Die gute Nachricht vorweg: Das feine und auch unausgegorene Potpourri Egypt Station ist im Gesamten zu praktisch keinem anderen Zeitpunkt derart hundsmiserabel ausgefallen, wie es die schockierend geschmacklose Vorabsingle Fuh You androhte.
Führen im Grindcore letztendlich womöglich alle Wege zurück zu Napalm Death? Zumindest sind externe Einflüsse prägender denn je, wenn Pig Destroyer ihren Sound mit Head Cage über den Tellerrand blickend von innen heraus exzessiv mutieren lassen.
Viele schlechte Entscheidungen haben Clutch für Book of Bad Decisions nicht getroffen. Viel eher ist das zwölfte Studioalbum von Neil Fallon und Co. eines der stärksten ihrer Karriere - und darüber hinaus eines, das Jack White so wohl nicht mehr gelingen wird.
Verschwitzte Klischees und versoffene Leitsprüche im Rückspiegel lassend haben Skeletonwitch nicht nur einen neuen Sänger an Bord, sondern auch gravierendere Justierungen in der stilistischen Ausrichtung ihres ehemaligen Party-Metal vor Augen: Für ihr mittlerweile auch schon sechsten Studioalbum Devouring Radiant Light erfindet sich die Band aus Ohio ein ganzes Stück weit neu.
Everything is Love bedeutet weltfremden Bonzen-Hip Hop, der seinen permanent zur Schau gestellten Reichtum mit seelenlosem Perfektionismus am Trap-Zeitgeist anbiedert. Beyoncé und Jay-Z alias The Carters meistern auch diese Geschmacklosigkeit irgendwie.
Mike Scheidt ist dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Seinen Leidensweg zeichnet er auf der tongewordenen Katharsis Our Raw Heart weitestgehend überwältigend nach, indem er eine für die Doom-Philosophen Yob bisher ungekannt-ergreifende Schönheit findet.
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Paradigmenwechsel in Australien - koste es, was es wolle: Parkway Drive wollen nicht mehr nur der größte Name im Core-Zirkus sein und spielen auf Reverence deswegen konsenstauglich aufgeblasenen Metal für die Stadien der Welt.
Anstatt sich abermals vom Sog ihrer Musik treiben zu lassen, nimmt das Allstar-Trio RLYR das Zepter diesmal bewusster in die Hand und lenkt seinen Instrumental-Postrock mit Actual Existence in fokussiertere Bahnen - strauchelt dadurch jedoch einmal mehr nicht aufgrund der Erwartungshaltung.









