Suche nach: high on fire
Auch wenn Asbestosdeath und Kalas weiterhin auf Eis liegen: Es läuft derzeit für den vielbeschäftigten Matt Pike an allen Fronten - dank des grandiosen The Sciences auch mit den wiederbelebten Sleep, mit seinem Powertrio High on Fire sowieso. Trotzdem lässt sich nicht leugnen, dass sich Electric Messiah hinter all der aufgefahrenen Stoner-Thrash-Sludge-Urgewalt wie ein souveränes Verwalten der hauseigenen Komfortzone anfühlt.
Matt Pike sieht auf aktuellen Promofotos nicht nur deutlich gesünder aus als die letzten Jahre über, sondern hat sich sogar dazu überreden lassen, sich permanent ein T-Shirt über den schlacksigen Körper zu werfen. Auf dem siebenten Album seiner Band bleibt dagegen weitestgehend alles beim Alten: High in Fire zementieren mit einem wuchtigen Mehr an Melodiösität ihren Status als moderne Klassiker der Metal.
„We're in danger/ Losing everything/ As the fire/ Burns all we once loved“ eröffnen Mastodon Marrow Deep - ihr neuntes Studioalbum und das wohl schwierigste ihrer bisherigen Karriere.
This Mirror Weighs a Ton. Doch Interpol stemmen die schwere Last mit viel Grandezza und erblicken darin seit langer Zeit endlich wieder die schemenhafte Größe ihrer einstigen Fulminanz.
Demons My Friends zeigen nach dem etwas überhasteten Debüt-Schnellschuss Demons Seem to Gather mit Survive/ Yourself noch deutlicher auf, was in ihnen steckt. Aber frustrierenderweise auch, dass sie dieses Potential weiterhin nicht angemessen umsetzen können.
Det Hjemsøkte Hjertet setzt nicht auf die Sicherheit der bewährten Komfortzone, sondern polarisiert opulent wachsend: Austin Lunn richtet Panopticon mit extremer Konsequenz im Symphonic Black Metal neu aus.
Den über die Szene (und die Landesgrenzen zurück nach Kanada) hinausgehenden Rabatz No Gods koppeln die charismatischen Zen-Hardcoreler Monk an ein leidlich notwendiges Blur-Cover.
Der mittlerweile ja zum Meme gewordene Bobby Liebling holt zum Record Store Day 2026 ein absolutes Schmankerl aus den Pentagram-Archiven - High Voltage: Live at Spotsylvania '78.
Spoiler: Das Album mit dem Song des Jahres hat es ebenso wenig in das reguläre Ranking der Jahrescharts geschafft, wie zwei jener drei Platten (aus der Feder von Ryan Adams, Sun Kil Moon bzw. Deftones), deren Reviews in Sachen Klick-Zahlen auf dem 2025er-Treppchen stehen.









