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Oozing Wound schrauben den absurden Sci-Fi-Humor ihrer atemlos riffenden Attacken marginal zurück und justieren ihr wüstes Amalgam aus Thrash-Ausritten und noisig-hetzendem Sludge geringfügig neu. Was aber ebenso wenig an der generellen Gangart der Chicagoer Wüstlinge ändert, wie an ihrem schweißpeitschenden Unterhaltungswert.
Die tollen This Charming Man haben sich mit The Moth eine junge Hamburger Sludgekapelle an Land gezogen, die auf ihrem frühen Debut 'They Fall' in erster Linie das macht, worauf es am Ende auch bei den Heerscharen an Genreverwandschaft hinausläuft: sachverständig rocken. An sich schon oft gehört, schafft es das Trio doch den einen oder anderen eigenen Akzent zu setzen.
Als ASG das letzte Mal praktisch aus dem Nichts auftauchten, hatte die Skater-Kombo auf ihrem dritten Studioalbum 'Win Us Over' die treffsicherste Verbindung zwischen Torche's Pop-Sludge und dem Heavy Metal von The Sword gefunden.
Kvelertak sagen über den Nachfolger des Metalfeuerwerks 'Kvelertak': "Die Songs sind größer. Die harten Songs sind härter, die poppigen poppiger - und so weiter." Stimmt tatsächlich. Auch richtig: das zweite Album pragmatisch danach zu benennen, was serviert wird: 'Meir', also mehr.
Vier Randalierer aus Boulder prügeln sich auf ihrem Relapse-Debüt kompakt und atemlos mit modernem Anstrich durch das Erbe von Napalm Death und der ersten Grindgeneration. Sollen da ruhig andere originell sein - das rasante Gebräu von Call of the Void erweist sich als äußerst effektiv.
Riften vereint (nach dem Reboot-Comeback Have You Heard of the High Elves im vergangenen Jahr) das erste neuen Material, das Lord Snow seit ihrer Reunion in Originalbesetzung geschrieben haben.
The Suicide Handbook hätte seinerzeit der Nachfolger von Ryan Adams' Debütalbum Heartbreaker werden sollen, ist von der Plattenfirma aber als zu unkommerziell und melancholisch angelehnt worden. Nun, knapp zweieinhalb Dekaden später, erscheint das sagenumwobene Werk allerdings tatsächlich doch noch.
Inferno ist zwar streng genommen wohl mehr oder minder ein Solo-Album von Mike Sandison. Es ist, rund 13 Jahre nach Tomorrow's Harvest, aber gerade auch deswegen das erhoffte nächste Meisterstück im Boards of Canada-Kanon.
"Out of the ashes/ Back into the fire". Soastasphrenas steigen als Phoenix aus der Asche und bleiben die ziemlich sicher beste Screamo Band Deutschlands. Doch wollen sie mit ihrem Zweitwerk Eris mehr.
Seit der Emanzipation von Danger Mouse sind die Black Keys (auf der damit einhergehend wieder nach oben zeigenden Formkurve) in eine äußerst produktive, qualitativ aber auch unausgegorene Phase ihrer Karriere eingetreten. Dass sie sich in dieser mittels Peaches! einmal mehr durch eine reine Cover-Platte auf ihre Bluesrock-Wurzeln und Idole besinnen, lässt das Fan-Herz höher schlagen.










