Suche nach: hole
Bereits der Titel des 3. Studioalbums von Lana Del Rey, an dem Black Keys-Mastermind Dan Auerbach kräftig mitwirkte, verspricht einiges. Er deutet auf mehr Krawall bzw. Lautstärke hin und führt den Hörer damit in die Irre. Der Sound von Lana Del Rey hat sich nicht grundlegend geändert, lediglich die Synthie-Beats wurden gegen ein Schlagzeug getauscht und mit einem sanften Streicher- und Gitarrensound verfeinert. So bleibt alles beim Alten und dennoch schön, verträumt, bezaubernd, dramatisch – ganz Lana.
Dass Trash Talk das Hardcore-Korsett gerne zu eng wäre weiß man spätestens seit die Derwische aus Sacramento für '119' bei Odd Future Records unterschrieben und gemeinsame Sache mit Tyler, the Creator machten. Auch Studioalbum Nummer 5 ist abseits seines irritierenden Rahmens vor allem ein wertkonservatives Stück Moshpitkatalysator geworden.
'ASTPAI love to be busy and they’re busy with what they love.' Davon zeugt auch dieses Jahr wieder der volle Terminkalender der Band. Doch von nichts, kommt nichts! Die Jungs aus Wiener Neustadt haben sich ihren Status als eine der wichtigsten und besten Punkbands der österreichischen DIY-Szene hart erarbeitet.
Zwei der aktuell heißesten Genre-Aktien spannen eine bestialisch gute, bedrohlich finstere Allianz zwischen den USA und Tschechien in Sachen Screamo-infiziertem Post-Black Metal.
Ben Frost hat im Kongo Mittel und Wege gefunden seinen experimentellen Elektronikgebilden ihre Menschlichkeit nahezu restlos auszutreiben und dabei dennoch eine neue Körperlichkeit zu verleihen.
Während das Triumphjahr 2013 für Dirty Beaches immer noch nachhallt findet Alex Zhang Hungtai Zeit um weitestgehend unbekanntes Material aus den Jahren 2006 bis 2012 ans Tageslicht zu holen.
Weil Alec Ounsworth auch mit 'Only Run' die einst aufgebrummte Bürde als medial ausgerufener Nachlassverwalter der Talking Heads nicht mehr stemmen kann, schickt ausgerechnet Kanadas Experte für Postrock, Constellation Records, eine ihren Postpunk zwischen allen Stühlen platzierendes Quartett um den exaltierten Sänger Tim Beeler ins Rennen.
Caligola war erst der Anfang und das Augenkrebs-Cover von 'Ælita' der richtige Gradmesser: Mando Diao haben Giorgio Moroder entdeckt, verstellen sich mit dem titelgebenden Synthesizer sowjetischer Herkunft den Weg zu zwingendem Songwriting und erheben den schlechten Geschmack kurzerhand zum Stilmittel.
Thou haben 2014 bereits eine EP-Compilation, eine superbe Kooperation mit The Body und natürlich ihr viertes Studioalbum veröffentlicht, nun folgt mit 'The Sacrifice' noch die dazugehörige B-Seitensammlung zu 'Heathen' als Sahnehäubchen: Ermüdungs- oder Abnutzungserscheinungen treten bei der Urgewalt aus New Orleans weiterhin keine auf.
Am 10. Mai 2014 sollten viele um 21 Uhr ins Sub spazieren, denn es wird ein kleines zeitgenössisches einheimisches Juwel präsentiert, der „Fettkakao Sampler 2014“. Live zu hören und zu sehen gibt es Crazy Bitch In A Cave und Goldsoundz. Die Platten Selecter danach, davor, dazwischen sind Label-Boss Andi Dvořák und Turbo von „Wilhelm Show Me The Major Label“. Auf dem Sampler sind 12 Bands, Künstlerinnen und Künstler vertreten, die entweder regelmäßig auf dem Label veröffentlichen oder die ihm nahestehen.










