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Fünf Jahre nach Lioness (und einem einhergehenden Madrugada-Revival) bringt Sivert Høyem seine Solokarriere wieder in Schwung: Roses of Neurosis zeigt den kammermusikalisch ausgeleuchteten Sophisti-Pop-Rock des Norwegers in unterschiedlichen Auslagen, stets auf einer zeitlos-zuverlässigen Basis.
Der doch etwas ernüchternde Vorgänger Honor Found in Decay hat wohl nicht zuletzt Neurosis selbst vor Augen geführt, dass sie ihrem patentierten Postmetal noch einmal ordentlich Feuer unterm Hintern machen sollten, um auf ihre alten Tage nicht in der bequemen Postmetal-Komfortzone zu gemütlich nach Zahlen zu malen. Eine Lektion, die Fires Within Fires nun verinnerlicht hat.
Die vergangenen Jahre hat Steve Von Till die Nachwehen des mutmaßlichen Endes von Neurosis vor allem als Harvestman überstanden. Mit Alone in a World of Wounds bandagiert er den (allgemeinen Welt)Schmerz mit einer Schleife um seine Solo-Diskografie.
Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.
Nochmal um ein paar Nuancen konsequenter, was die Eingängigkeit betrifft: Ulcerate fahren auf Cutting the Throat of God den zu voller Blüte gekommenen Ertrag ein, der mit Stare into Death and Be Still von der womöglich derzeit besten Dissonant Tech Death Metal-Band dieses Planeten ausgesät wurde.
"Apocalyptic soundscapes in their imaginings of the surreal return to proto-human society, as well as what life might be like for the survivors of the next mass extinction event": Nach dem „one-off drone piece“ The Infinite Concrete Desert Ende 2022 stellt Thorns nun die Debüt-EP des Veteranen-Konglomerats Guiltless dar.
On An Island, im wahrsten Sinne: Sivert Høyem lädt für sein aktuelles Studioalbum in die kontemplative Isolation in die von der Industrialisierung zurückgelassen wordenen, ehemalige Geisterstadt Nyksund ein.
Windhand-Frontfrau Dorthia Cottrell hat acht Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt wieder ein Soloalbum aufgenommen - und mit dessen Titel Death Folk Country auch einen ziemlich genauen Radius der darauf wandelnden Ästhetik vorweggenommen.
Like Ants and Snakes vollzieht eine Metamorphose, die so nach Dreams of Quiet Places keineswegs vollständig aus dem Nichts kommend geschieht, die in ihrer zäsurhaften Konsequenz dann aber doch komplett überrascht.










