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Fünfzehn Jahre nach dem letzten Album der Britpop-Flaggschiff und trotz florierender Solo-Karrieren von Noel und Liam (über Beady Eye-Umwege) bleiben die Heydays von Oasis unerreicht.
Seit 2019 erweisen sich die Ankündigungen eines bevorstehenden neuen The Cure-Albums seitens Robert Smiths als fruchtlos. Dennoch stehen die Zeichen gut, dass es 2023 endlich soweit sein könnte.
Über achteinhalb Jahre werden bereits ins Land gezogen sein, wenn Placebo - personell mittlerweile auf die seit jeher als Konstante agierende Achse aus Brian Molko und Stefan Olsdal destilliert - Ende März 2022 mit ihrem achten Studioalbum Never Let Me Go den Nachfolger zu Loud Like Love von 2013 veröffentlichen.
Erst unlängst hat Cover Two ja erst daran erinnert, dass Joan As Police Woman bei der Selektion von Fremdinterpretationen nicht unbedingt den einfachsten Weg geht und auch keine Angst davor hat, sich unkonventionell am Ausgangsmaterial zu verheben. Was sich so nun auch beim Beatles-Klassiker Let it Be nachhören lässt.
Man kann ruhig erwähnen, dass solche Kaliber wie Phoebe Bridgers, Conor Oberst, Lucy Dacus oder Nate Walcott dem Driftwood Singer Christian Lee Hutson bei der vierten Version seines zweiten Soloalbums Beginners unter die Arme gegriffen haben.
Selbst wenn man grundlegend nichts mit dem Redneck-Metal von Hellyeah zu tun hat, kommt man um Welcome Home kaum herum: es ist schließlich die letzte Platte, auf der Vinnie Paul Schlagzeug gespielt hat.
Was als Feierlichkeit zum zehnjährigen Jubiläums des wahlweise besten Albums der Schotten gedacht war, hat durch den Selbstmord von Scott Hutchison im März 2018 eine tragische, traurige Schlagseite bekommen: Tiny Changes: A Celebration of Frightened Rabbit’s ‘The Midnight Organ Fight’ wirkt nun wie ein posthumer Tribut.
Thom Yorke hat seinen patentieren Stil der träumend-pulsierenden Elektronik mittlerweile so weit verinnerlicht, dass er ihn mittlerweile (gemeinsam mit Nigel Godrich) wohl im Schlaf meisterlich produzieren kann. Auf der Strecke bleiben dabei auf Anima aber bisweilen doch auch einmal mehr Emotionen.
Auch 2017 gab es abseits regulärer Studiolangspieler natürlich zahlreiche fantastische Kurzformate im Dunstkreis aus Mini-Alben, Singles und Split-Releases zu entdecken. Auf 20 besonders herausragende Highlights dieser Exemplare soll an dieser Stelle rückblickend noch einmal explizit hingewiesen werden.
Feingliedrigen, aber gleichzeitig ausformulierten Singer-Songwriter Pop, melancholisch und zerbrechlich, in seinen besten Momenten gar mit einer wärmenden Schönheit erfüllt - das kennt man von unzähligen Schweden auf Solopfaden, alten Helden wie Richard Ashcroft oder Vorzeigeschülern wie Sondre Lerche. Man muß jedoch nicht in die Ferne schweifen, um derartig formvollendeten Ohrenbalsam finden zu können - das beweist der 23 jährige Philipp Szalay.










