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Kanye West – YE

Kanye West – YE

von am 7. Juni 2018 in Album

Wenn bipolare Störungen zur Superkraft erklärt werden: Dem egozentrischen YE gelingt es, als plakative Reflektion über die psychischen und suchtindizierten Probleme der Figur (und/oder des realen Menschen) Kanye West zu faszinieren. Dahinter steht jedoch eine weitestgehend instabil zusammengewürfelte Songsammlung, in der die Grenzen zwischen Zurückhaltung und uninspirierter Beschäftigungstherapie ohne Höhepunkte verschwimmen.

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Mazzy Star – Still

Mazzy Star – Still

von am 6. Juni 2018 in EP

Bis auf die für sich alleine stehende Record Store Day-Single I‘m Less Here / Things ist es auch schon wieder 5 Jahre her, dass das Comebackwerk Seasons of Your Day so formidabel in Erinnerung gerufen hat, dass der Trademarksound von Mazzy Star kein Ablaufdatum kennt. Daran ändert nun auch Still nichts.

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Father John Misty – God’s Favorite Customer

Father John Misty – God’s Favorite Customer

von am 5. Juni 2018 in Album

God's Favorite Customer beweist: Josh Tillman hat selbst begriffen, dass auf die erschlagende Opulenz seines 2017er-Mammutwerk Pure Comedy (alleine schon als seelsorgender Reinigungsprozess) notwendigerweise ein Schritt zurück erfolgen musste, um Maß, Ziel sowie die eigene Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren.

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Yob – Our Raw Heart

Yob – Our Raw Heart

von am 3. Juni 2018 in Album, Heavy Rotation

Mike Scheidt ist dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Seinen Leidensweg zeichnet er auf der tongewordenen Katharsis Our Raw Heart weitestgehend überwältigend nach, indem er eine für die Doom-Philosophen Yob bisher ungekannt-ergreifende Schönheit findet.

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Postdata – Let’s Be Wilderness

Postdata – Let’s Be Wilderness

von am 2. Juni 2018 in Album

Es ist schön, dass Let's Be Wilderness existiert. Ob Paul Murphy den zehn Songs allerdings einen Gefallen getan hat, sie unter dem Banner seines eigentlich abgeschlossen geglaubten Familienprojektes Postdata zu veröffentlichen, muss in Frage gestellt werden.

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Pusha T – DAYTONA

Pusha T – DAYTONA

von am 29. Mai 2018 in Album

Qualität statt Quantität: Zum Auftakt der Kanye-Festspiele 2018 (rund um sein eigenes kommendes achtes Studioalbum, Kids See Ghosts, Nas' neue Platte sowie Teyana Taylors Zweitwerk)  produziert Ye seinem G.O.O.D. Music-Präsidentenkumpel Pusha T mit DAYTONA ein an Prägnanz kaum zu übertreffendes Meisterstück auf den Leib.

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Graveyard – Peace

Graveyard – Peace

von am 29. Mai 2018 in Album

Graveyard machen nach dem knapp viermonatigen Karriereende über den Jahreswechsel 2016/2017 also doch weiter. Das ist fein - auch wenn das revitalisierende Peace trotzdem nicht ganz verschleiern kann, dass rein künstlerisch inspirierte Ambitionen nicht die einzige Antriebsfeder hinter dem Quasi-Comeback der Vintage-Könige gewesen sein dürften.

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Wiegedood – De Doden Hebben Het Goed III

Wiegedood – De Doden Hebben Het Goed III

von am 28. Mai 2018 in Album

Wiegedood zeigen nicht nur eine anhaltende Prinzipientreue (abermals gibt es vier Songs in unter 40 Minuten hinter artwork-  und titeltechnischen Gemeinsamkeiten), sondern auch einen geschärfteren Fokus im Auftreten. Mit ihrem Major-Einstand vollendet die Church of Ra-Kommune ihre De Doden Hebben Het Goed-Trilogie vor der anhaltend konsequenten Black Metal-Raserei damit auf einem neuen Level der furiosen Rasanz. Schönheitsfehler inklusive.

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Paul White – Rejuvenate

Paul White – Rejuvenate

von am 25. Mai 2018 in Album

Ob nun mit seinem kongenialen Kumpel Danny Brown, Hemlock Ernst, Jamie Woon, Homeboy Sandman, Aesop Rock oder Charlie XCX: Schräg neben den Spur aufdrehende Beats und abenteuerlustige Loops hat Paul White längst für sich gepachtet. Umso überraschender, dass der Querdenker mit Rejuvenate nun eine angenehm-nebensächliche Form des psychedelischen Pop für sich entdeckt.

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The Weeknd – My Dear Melancholy,

The Weeknd – My Dear Melancholy,

von am 24. Mai 2018 in EP

Der längst im Mainstream-Pop angekommene Abel Makkonen Tesfaye adressiert seine Break Up-Trauer an die Dear Melancholy, - und damit auch an eine elektronische Katharsis-Vergangenheit rund um die für The Weeknd bis auf weiteres nicht mehr greifbare Trilogy.

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