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Soul Glo haben es eilig: Nur knapp sechs Monate nach Teil 1 steht bereits DisNigga, Vol. 2 am Plan. Besser noch: Das Quartett aus Philadelphia münzt diese aktuelle Getriebenheit auch zu einer von ihnen selten so konsequent destillierten Zielsicherheit um.
Jack Antonoff ist als Produzent ein Glücksfall und Katalysator für den zeitaktuellen Pop. Als Songwriter bleibt er jedoch bestenfalls okayer Durchschnitt, wie auch Take the Sadness Out of Saturday Night demonstriert.
Neun Jahre nach Undisputed (und knapp einen Monat nach dem Ableben von DMX) kann man Exodus erstaunlich wohlwollend begegnen, weil es im Gegensatz zu so vielen posthumen Alben kein vollständiges Desaster geworden ist.
Einmal modifizieren Big Thief ihren unfehlbaren Indie Folk markant, einmal pflegen sie ihn entlang bekannter Tugenden: Die Band aus Brooklyn hat mit dem experimentellen Little Things und dem intimen Kleinod Sparrow zwei neue Songs auf Lager.
Songs from the Internet, oder: Jordan "Gwarsenio Hall" Olds covert mit Ben Koller (Converge etc.), Stephen Brodsky (Cave In, Mutoid Man, etc.), Sascha Dunable (Intronaut) und Mlny Parsonz (Royal Thunder) Keshas Bastards, Ace Of Spades von Motörhead sowie Believe von Cher.
Portal haben kurzerhand zwei Alben auf einmal veröffentlicht: Das unangekündigten Hagbulbia war wahlweise mit limitiertem Ouija-Bord um über hundert Münzen zu erstehen, ist aber auch in der regulären Version bitte nicht simultan zu Avow zu hören.
Klassisch, zeitlos - aber dabei halt (vor allem auch durch die komplett bisslose, ohne intensive Leidenschaft auskommende Produktion von Butch Walker) leider auch immer ein bisschen arg egal: Jakob Dylan reaktiviert mit Exit Wounds nach knapp einem Jahrzehnt seine Wallflowers.
Am Mittwoch, 21.7.2021 findet um 18 Uhr die erste Veranstaltung der Reihe Schreiben über Kunst in der HALLE FÜR KUNST Steiermark statt. Die Reihe stellt in unregelmäßigen Abständen Kunstkritiker*innen und ihre Arbeit vor. Am ersten Termin spricht Margit Neuhold mit Christian Egger über seine Tätigkeit als Kunstkritiker und sein Buch Shows. Signals. Unvernehmen.
De Doorn ist keine Zäsur, aber eine Standpunkt-Änderung, die zu neuen Perspektiven führt, denn Amenra fächern ihre schmerzhafte Projektionsfäche weiter auf und pflegen den Dorn im Fleisch mit extremeren Amplituden.
Charnel Grounds zelebrieren mit ihrer Debüt EP Molecular Entropy Examined in the Bowels of a Great One natürlich zuallererst eine furiose Artificial Brain-Heldenverehrung, gehen über knapp 9 Minuten aber auch bereits eindrucksvoll über diese adelnde Referenz hinaus.










