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Rein in die Quarantäne, raus aus der Komfortzone: Die aus dem Touralltag ausgebremsten Kadavar hatten neben den Studio Live Sessions Zeit und erfinden sich und ihren Sound für The Isolation Tapes kurzerhand neu.
2020 hätte nach der längsten Studiopause der Band endlich das inzwischen neunte Album von Every Time I Die auf der Agenda stehen sollen - gekommen ist es freilich anders. Zumindest die ersten Vorboten versetzen mittlerweile allerdings in Vorfreude - rufen im Rückblick samt Platten-Ranking aber auch in Erinnerung, welche unfehlbaren Fußstapfen ausgefüllt werden müssen.
Den *-Zusatz haben Mclusky mittlerweile abgelegt, es wird zudem ernst mit einer Comeback-Studio-Platte unter der Ägide von Steve Albini. Die Startrampe dazu ist die famose Liveplatte Gateway Band.
Mit knapp eineinhalb Jahren Verspätung - durch konsequent untertauchte, von der NY Times publizierte Vorwürfe, die nun wie ein Damoklesschwert über der Überraschungs-Veröffentlichung schweben - legt Ryan Adams mit Wednesdays ohne Vorwarnung das erste (oder nun doch auch einzige?) seiner drei bereits 2019 angekündigten Alben vor.
Weihnachtsmusik im Tex-Mex und Americana-Gewand: Calexico übersetzen die Form von The Thread That Keeps US mit Seasonal Shift in ein Christmas-Album, das (vielleicht nicht thematisch, aber musikalisch zumindest über weite Strecken) notfalls auch das gesamte Jahr über funktionieren kann.
Fuck Content vermittelt zu keinem Zeitpunkt ein richtiges Live-Feeling. Eine Themenverfehlung, die aber insofern egal ist, weil Greg Puciato (neben fünf nachgelegten unveröffentlichten Stücken sowie einer Demo aus dem Archiv) elf Live-Updates eingespielt hat, die die regulären Versionen von Child Soldier: Creator of God übertreffen.
18 Jahre nach der Premiere im Barbican Centre von London ist Odin's Raven Magic, eine Kooperation von Sigur Rós, Hilmar Örn Hilmarsson, Steindór Andersen und Maria Huld Markan Sigfúsdóttir, nun auch erstmals auf Tonträger erhältlich.
Jack und Meg White haben zwar so lange mit einer Greatest Hits-Platte der White Stripes gewartet, bis derartige Compilations im Streaming-Zeitalter längst nicht mehr relevant sind, aber was macht das schon bei einer derart zeitlosen Band?
Schon der Überraschungs-Coup Folklore vertändelte seine Kompetenzen zu ausführliche Spielzeit und vielen Songs. Jetzt hat Taylor Swift und ihr Kompagnon Aaron Dessner mit dem Schwester-Album Evermore noch einmal (mindestens) 61 Minuten Musik aufgenommen.
„One of our favorite songs we've made, and a piece of music we're happy to be sharing with you during this very tumultuous year.“ Sumac versprechen am Beipackzettel zu Two Beasts definitiv nicht zu viel.










