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Schon der Überraschungs-Coup Folklore vertändelte seine Kompetenzen zu ausführliche Spielzeit und vielen Songs. Jetzt hat Taylor Swift und ihr Kompagnon Aaron Dessner mit dem Schwester-Album Evermore noch einmal (mindestens) 61 Minuten Musik aufgenommen.
„One of our favorite songs we've made, and a piece of music we're happy to be sharing with you during this very tumultuous year.“ Sumac versprechen am Beipackzettel zu Two Beasts definitiv nicht zu viel.
Die Renaissance von Death Cab for Cutie im Kurzfomat setzt sich nach dem tollen blauen 2019er-Kleinod mit der Georgia E.P. fort - erhältlich nur für 24 Stunden am letzten Bandcamp-Friday des Jahre.
Anfang des laufenden Jahrganges hatten King Gizzard & The Lizard Wizard noch kein Livealbum am Konto, nun sind es mit (dem simultan zur Studioplatte K.G. veröffentlichten) Live in San Francisco '16 bereits sechs an der Zahl.
Origin of the Alimonies, das offiziell fünfte Studioalbum von Liturgy, ächzt natürlich wieder unter einem unsagbar prätentiösen konzeptuellen Überbau, überzeugt aber als das, was es ist: Hunter Hunt-Hendrix' Black Metal-Oper.
Wenn Reverie Lagoon: Music For Escapism Only im Jahr 2014 (in mehrerlei Hinsicht) das Wood/ Water der Band war, ist Halo of Hurt wohl ihr Daisy: Seahaven spielen auf ihrem dritten Studioalbum so emotionalen wie schwierigen Alternative Rock.
Dark Ambient mit doomigen Auswüchsen und Luft nach oben: Mizmor alias A.L.N. schließt sich für das Kooperations-Projekt Dialetheia hinter einem Emma Ruth Rundle-Artwork mit Andrew Black zusammen.
Da glühen die Keyboarde: Während Genghis Tron noch an ihrer Rückkehr im Studio arbeiten, preschen die immer schon absurd-überdrehteren HORSE the Band mit Your Fault, ihrer ersten Veröffentlichung seit über einem Jahrzehnt, vor.
Ohne lange Vorlaufzeit triumphiert der progressive Alternative Rock von In the Dead, Dead Wood gleichermaßen als impulsive Momentaufnahme mit raffinierter, Architektur, wie als Wurzelbesinnung ohne verklärenden Nostalgiefaktor.










