Suche nach: the fall
Lektion gelernt: Nicht einmal eine waschechte Pandemie samt globalen Lockdowns und zwangsläufig einhergehender Konzert-Flaute kann das Power Trio Danko Jones von seinem Rock-Kurs abbringen.
Dass Jake Bugg dereinst mit Bob Dylan verglichen wurde, scheint nicht nur knapp zehn Jahre und vier bestenfalls egale Alben her zu sein, sondern wirkt im Angesicht von Saturday Night, Sunday Morning gar wie ein höhnendes Missverständnis aus einem obskuren Paralleluniversum.
Pinegrove haben Orange - bisher nur als Solo-Acoustic-Version von Evan Stephens Hall verfügbar - nun auch im Bandkontext aufgenommen und als (zumindest vorerst alleinstehende) Single veröffentlicht.
Happier Than Ever geht ästhetisch genau die Richtung, die man sich nach dem Debüt When We All Fall Asleep, Where Do We Go? wünschte. Schade allerdings, dass Billie Eilish dabei dennoch „nur“ ein sehr gutes, aber vor allem ambivalentes Zweitwerk gelungen ist.
Lorde hat mit Solar Power einen innerlich aufgewühlten, äußerlich jedoch entspannenden Wohlfühl-Eskapismus aufgenommen, der die Erwartungen an moderne Pop-Konventionen elegant untertaucht. Dass man sich primär an das Cover ihres dritten Studioalbums erinnern wird, ist jedoch symptomatisch.
Wenige Monate nach Live at Ginza Sony Park (July 3, 2020) füllt Ichiko Aoba ihre Diskografie mit einem weiteren Live-Werk. "Windswept Adan” Concert at Bunkamura Orchard Hall dokumentiert dabei seinem Titel entsprechend das jüngste Studioalbum der Japanerin - chronologisch und zur Gänze.
DMA's wissen offenbar selbst, dass früher alles besser war. Für (ihre insgesamt dritte und erste nicht unbetitelte EP) I Love You Unconditionally, Sure Am Going to Miss You arbeiten sie deswegen wieder mit Dylan Adams zusammen…
Hexahedron (Live at Henie Onstad Kunstsenter) ist nicht der prolongierte Techno-Ausflug von Ulver, sondern in der Tradition von Drone Activity die Live-Ursuppe, aus der im vergangenen Jahr Flowers of Evil destilliert wurde.
New Wave, Synthpop, New Romantic und Ethereal Wave - in erstaunlich sinister: Angel Olsen deutet auf Aisles fünf - aus den Federn von Laura Branigan, Billy Idol, Men Without Hats, OMD und Alphaville stammenden - Songs lang die 80er neu.
Deafheaven befreien ihren Blackgaze (wie auf Ordinary Corrupt Human Love vor drei Jahren eigentlich bereits angekündigt) von nahezu allen Black Metal-Elementen und konzentrieren sich mit Infinite Granite auf eine Melange aus Shoegaze, Dreampop und Postrock.










