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Von wegen Ein Ende: Das vierte Studioalbum der längst zum Quintett angewachsenen Punkband trägt von der ersten euphorisierenden Sekunde an die unverkennbare Handschrift von Captain Planet, erarbeitet sich über seine elf vor Dringlichkeit förmlich berstenden Songs innerhalb der Discografie der Hamburger dann aber doch seinen ganz eigenen (Sound)Charakter. Worüber also mehr freuen: Dass Captain Planet derart furios abliefern, wie man sich das von einer solchen Herzensband nur wünschen kann - oder dass die Jungs dabei vielleicht frischer und mitreißender denn je klingen? Egal. Denn wichtig ist nur: Captain Planet machen weiterhin alles richtig. Und sowieso besser als nahezu alle anderen.
"After a nine year lag, it’s time to get back on the wagon!" The California punk veterans Lagwagon are back with their new, long-awaited record 'Hang', which will be released on October 28. Heavy Pop talked to lead singer Joey Cape about the powerful sound of the album, his tribute song to Tony Sly and why the punkrock multi-talent doesn't like to appear in music videos.
Nach vier Jahren im Mutterschaftsurlaub schickt sich Lily Allen an den Maistream-Plastikpop zu unterwandern und diesen mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Die Rechnung geht allerdings nur bedingt auf, das harmlose 'Sheezus' hinterlässt vor allem ratlos.
Eine feine Sache, was dieser Sonntagabend da parat hält: die spielfreudigen Robotra und das deutsche Quartett Messer für gerade einmal 7 Euronen - das malträtiert zwar die Trommelfelle ungemein, freut aber gleichzeitig die Geldbörse. Geht es mit rechten Dingen zu, wird man die Band aus Münster zudem ohnedies nicht mehr so bald in derart beschaulicher Kulisse erleben.
Alex, Antonio, Brent und Matt sind Chopping Block und klingen auch auf ihrem Debütalbum Nowhere to Run nach dem Hardcore Punk von Boston - kommen aber immer noch aus Seattle.
Benny Blanco nimmt den unheilvollen Rückenwind der schwachen Liebes-Kooperation I Said I Love You First für ein zweites Soloalbum mit. Das ist nicht Hermoso.. aber auch keineswegs so desaströs, wie nahezu überall behauptet.
B.E.G. sind eine veritable Supergroup - die mit ihrer ersten EP We Don't Need You, Plain And Simple das nötige Potential zeigt, um sich auch abseits der namhaften Personalien von der Masse abzuheben.
Die Veteranen Racetraitor sitzen weiterhin zwischen den Stühlen, radikalisieren die Fratze ihres eklektischen Nihilismus auf dem hässlichen EP-Bastard Nobody, Son of Nobody nochmals ein wenig kompakter als sonst.
Pünktlich zum Release des Akte X-Lego-Sets und der Entwicklung des Serien-Reboots durch Ryan Coogler meldet sich auch der Musiker David Duchovny mit seinem vierten Album zurück: Prince of Pieces.
Das Gold Album ist nicht wie mancherorts im objektiv ziemlich falschen Ranking behauptet das beste Werk der Band seit Pinkerton (allerdings alleine deswegen, weil seitdem so viele tolle Platten von Cuomo & Co. erschienen sind). Aber im ewigen qualitativen Auf-und-Ab der Weezer -Diskografie ist es fraglos in der vorderen Hälfte einzureihen.




![Messer, Robotra [03.03.2013 Venster 99, Wien] Messer, Robotra [03.03.2013 Venster 99, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2013/03/Messer-Live-2.jpg?resize=205%2C191&ssl=1)





