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Fünf Jahre, nachdem Converge mit Chelsea Wolfe, Ben Chisholm und Steve Brodsky (sowie dem mittlerweile nicht mehr anwesenden Steve von Till) Bloodmoon als Tourprojekt geboren hatten, erscheint tatsächlich auch noch ein Studioalbum der Atmospheric Sludge/ Gothic Doom Metal-Chimäre.
Auf II, dem schlüssig betitelten Nachfolger des The National+Beirut-Debüts LNZNDRF, muß man nicht gewartet haben, um festzustellen, dass die Dinge für den Quasi-Allstarzusammenschluß im zweiten Durchgang nochmal um das Quäntchen besser laufen, als im ersten.
Sentinels haben sich trotz langjährigem Vorlauf nicht die einfachste Zeit ausgesucht, um mit ihrem offiziellen Debütalbum Collapse by Design neben ähnlich gearteten Kollegen bestehen zu können.
Flächendeckender Konsens kann so herrlich kompromisslos sein: Turnstile gehen auf Glow On den Weg von Time & Space (2018) konsequent in den Pop weiter und liefert(en) eines der Sommeralben 2021.
Oha! Knapp zwölf Monate, nachdem sie mit Ultra Mono praktisch zu ihrer eigenen Selbstparodie verkommen waren, haben die Briten Idles mit Crawler doch tatsächlich ihr bisher bestes Studioalbum aufgenommen.
Hardcore Punk und Metalcore aus Graz, der im Idealfall Referenzwerte andeutet - doch Harrowist geben mit ihrem Debütalbum Karakorum auch sonst eine vielversprechende Visitenkarte ab.
Dass Walter Schreifels neben all seinen Projekten offenbar keine Zeit mehr für Rival Schools hat, lässt sich aufgrund der Entwicklung, die Quicksand auf Distant Populations vorantreiben, immer besser verschmerzen.
Mit Radiohead feiert Jonny Greenwood gerade das Jubiläum von Kid A und Amnesiac, als Soundtrack-Komponist veredelt er 2021 unter anderem den Lady Di-Film Spencer.
Land Unter Thall: Ein Jahrzehnt, nachdem Vildhjarta mit ihrem Debüt Måsstaden der Zeit voraus waren, beschwören die Schweden mit Måsstaden Under Vatten nun endlich einen Nachfolger - und transzendieren im Anachronismus.
Courtney Barnett muss niemandem mehr etwas beweisen. Das macht Things Take Time, Take Time zu einem so charmant wie zuverlässig aus dem Ärmel geschüttelten, aber auch etwas umspannenden Indierock-Album.










