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Das Jahr in Platten mit: Nick Chiericozzi

Das Jahr in Platten mit: Nick Chiericozzi

von am 4. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Devil Music fühlt sich wie ein aus der Zeit gefallenes Juwel an. Sich derart hemmungslos in einen schweißtreibenden Rausch spielende Platten wie das erste The Men Album seit knapp zwei Jahren findet man heute eben nur noch selten: Die infektiöse Energie und fiebrige Spielwut, die Rich Samis, Kevin Faulkner, Nick Chiericozzi und Mark Perrosic an einem Wochenende in ihrem Proberaum im Jänner 2016 entfesselten, wurde von Jordan Lovelace und Jonathan Schenke mit einer organischen Rohheit und räudigen Direktheit derart unmittelbar auf analoge Vierspurgerät gebannt, dass einem während dieser getriebenen 35 Minuten anstandslos exzessive Größen wie die Stooges oder MC 5 in den Kopf schießen. Keine Frage – The Men haben ihre Hausaufgaben gemacht. Und Chiericozzi deswegen auch einige spannende Empfehlungen für den Heavy Pop Adventskalender parat.

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Ana Threat – Cold Lve

Ana Threat – Cold Lve

von am 3. Dezember 2016 in Album

Ein neo-schamanistisches, von Rhythmen getragenes Album liefert Ana Threat als ihren ersten Langspieler auf Cut Surface ab. Die Genrebezeichnungen Rock‘n’Roll, Exotica, Punk und Doo Wop versprechen in der Presseaussendung genau das, was es ist: ein vielseitiges Machwerk der One Woman Band.

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Das Jahr in Platten mit: Justin Pearson

Das Jahr in Platten mit: Justin Pearson

von am 3. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Kein Jahr ohne neuen Kracher aus dem Hause Pearson. Genau genommen addierte der Three One G-Boss 2016 sogar ein besonders erfreuliches Schmankerl zu seiner Discografie: Nach elf Jahren war er plötzlich da, der Nachfolger von Head Wound City aus dem Jahr 2005. Insgeheim hatte man die Hoffnung auf neues Material aus dem The Locust/The Blood Brothers/ Yeah Yeah Yeahs-Lager vielleicht schon aufgegeben – umso erfrischender freilich, dass Justin Pearson und Co. die Erwartungshaltungen nicht nur mühelos stemmen, sondern die Band auf dem offiziellen Debütalbum auch an einige neue Fronten schicken. Und Pearson? Schraubt schon längst wieder an zahlreichen anderen Projekten – etwa dem Debütalbum von Dead Cross oder neuem Material von Planet B...

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Das Jahr in Platten mit: Crystal Soda Cream

Das Jahr in Platten mit: Crystal Soda Cream

von am 2. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Kühl, dunkel und streng treiben Theresa Adamski, Sebastian Ploier, Philipp Forthuber ihr Zweitwerk hinein in ein scharfkantig funkelndes Minenfeld zwischen The Cure und Joy Division – ein atmosphärisch geheimnisvoll dräuendes Minenfeld. Mindestens ebenso imposant wie die Tatsache, dass sich Crystal Soda Cream inmitten dieser überlebensgroßen Referenzwerte letztendlich dank der schieren Qualität von Work & Velocity mit geradezu traumwandelnder Präzision behaupten können, ist auch die Erkenntnis, dass das Wiener Trio hier über zehn abgründig faszinierende Songs dem eigenen Soundcharakter nicht nur immer weiter definiert, sondern ihm auch beständig neue Facetten einverleibt hat. Der hiesigen Speerspitze in Sachen Postpunk und Dark Wave gelingt damit der Spagat: Eine Platte von hoffnungsloser Melancholie und dystopischer Schönheit.

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Das Jahr in Platten mit: Max Rieger

Das Jahr in Platten mit: Max Rieger

von am 1. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Bei all den Projekten des Max Rieger kann man durchaus den Überblick verlieren: Abseits der Attacken von Die Nerven schossen in den vergangenen Monaten etwa schon einmal Black Metal-Ausflüge über das hauseigene Label All Holes Records aus der Hüfte, gab es Jauche auf digitalem Tondokument zu bestaunen oder den Namen des Stuttgarters ganz allgemein in zahlreichen Albencredits zu finden - etwa jenen von den Karies-Kumpels. Über all dieser immensen Schaffenskraft steht dann gefühltermaßen aber dennoch Welt in Klammern, dieses faszinierend in seinen Bann ziehende Zweitwerk von All Diese Gewalt, auf dem Rieger im abgründig pulsierenden Spannungsfeld von Pop, Drone, (Kraut)Rock und Electronic eine zutiefst atmosphärische und imaginative Klanglandschaft entstehen lässt. Faszinierender, hypnotischer und gleichzeitig so verführerisch eingängig war 2016 selten.

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Bohren & der Club Of Gore – Bohren for Beginners

Bohren & der Club Of Gore – Bohren for Beginners

von am 29. November 2016 in Best of

Ein Best of von Bohren & der Club of Gore ist irgendwo das wahrscheinlich absurdeste, was man sich ausdenken kann. Aus dieser Ausgangssituation heraus macht Bohren for Beginners dann aber eigentlich doch nahezu alles richtig.

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Bölzer – Hero

Bölzer – Hero

von am 21. November 2016 in Album, Heavy Rotation

Dass Bölzer die durch Soma (2014) und vor allem Aura (2013) hochgetriebenen Erwartungshaltungen auf ihr Debütalbum stemmen, liegt zu einem Gutteil auch daran, dass sie mit diesen genüsslich brechen. Hero hat auch deswegen das Zeug zum konsenstauglichen Metal, believe the Hype!

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Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

von am 20. November 2016 in Album

Dass Metallica auf der By Request-Tour die Setlist per (SMS-)Voting generieren ließen, scheint nun aufzugehen: Mit Hardwired...to Self-Destruct liefert die Institution ein bedingungslos am Markt und Fanwünschen angepasstes zehntes Studioalbum, dass ungeniert die eigene Discografie recycelt. Und den Kanon der Band trotzdem (oder gerade deshalb) durchaus gelungen fortführt - bevor man sich doch noch in zuviel Leerlauf vertändelt.

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Maneki Nekoč Videopremiere: Dear Unknown…

Maneki Nekoč Videopremiere: Dear Unknown…

von am 18. November 2016 in Diverses, Featured

„If you don’t want our darkness, you can’t have our light“ ist der Titel des vor fast einem Jahr erschienen Albums der Band Maneki Nekoč. Die titelgebende Textzeile findet sich im Song Dear Unknown... und auch im brandneuen Video nimmt diese eine prominente Position ein.

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Wilco, William Tyler [14.11.2016: Museumsquartier, Wien]

Wilco, William Tyler [14.11.2016: Museumsquartier, Wien]

von am 15. November 2016 in Featured, Reviews

Die überwältigende Magie bleibt vielleicht aus, doch der großen Klasse dieser Institution tut das freilich keinen Abbruch: Wilco überzeugen im sehr gut gefüllten Museumsquartier auch auf der Tour zu einem ihrer schwächeren Studioalben anstandslos.

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