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Dass Trivium-Boss Matt Heafy nun im Verbund mit Emperor-Vordenker Ihsahn ein Black Metal Projekt namens Ibaraki haben soll, klingt natürlich spektakulär, schießt aufmerksamkeitsgenerierend aber an der Wahrheit vorbei. Richtiger ist nämlich: Rashomon ist ein Hochglanz-Genre-Brimborium mit vielen Perspektiven - und insgeheim auch eine dezitierte Liebeserklärung an frühe Opeth.
„Recorded on a classical guitar with 5 strings during isolation“. Joy Jordan reflektiert die unlängst durchstande Covid-Erkrankung von Oli Knight und bringt den Charakter seiner GItarrenminiaturen wunderbar auf den Punkt: "Even though there are no words it sometimes feels like I’ve just posted a bunch of pages from a diary and leaves me feeling a bit exposed and fragile."
Insurmountable, fürwahr. Denn nicht einmal Material der Smashing Pumpkins kann Primitive Man zu einer Kompromissbereitschaft in ihrem keinen Millimeter von der Ideallinie abweichenden, so unendlich heavy bestrafenden Doom bewegen.
Rund um die sechste und finale Staffel von Peaky Blinders spendiert Radiohead- (bzw. neuerdings ja auch The Smile) Mann Thom Yorke mit 5.17 und That’s How Horses Are ein Jahr nach Creep zwei neue Standalone-Singles.
„Musik ist der Exorzist von Stress.“ sagt Kurt Vile, seines Zeichens längst der Zen-Meister des Indie-Slackertums, und nimmt mit (watch my moves) ein schaulaufendes Album auf, das niemandem mehr etwas beweisen muss.
"Still dedicated to hardcore“: Terror bringen - pünktlich zu ihrem 20. Geburtstag - die Essenz ihres Wesens auf Pain Into Power unter der Ägide von Todd Jones so knochentrocken und effektiv auf den Punkt wie selten.
Die Newcomer Caroline aus Greater London spielen auf ihrem selbstbetitelten Debüt eine vage Ahnung von kammermusikalischem Postrock und Avantgarde Folk, der absolut kein Interesse an Strukturen oder klassischem Songwriting zeigen will - oder kann?
Greyhaven gefallen sich immer noch am besten als Every Time I Die-Klon mit den nötigen Auftrittsfläche für das Dillinger Escape Plan-Klientel. Dabei zeigt This Bright and Beautiful World doch, dass die Band aus Louisville mehr als das sein könnte.
Kein Grund zum Fluchen: Fontaines D.C. kehren auf Skinty Fia in ihre Heimat zurück um die Erkenntnisse zu übersetzen, die rund um das zwei Jahre alte A Hero's Death die Perspektiven erweiterten.










