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Gegen Tom Petty kann man ja fast nichts sagen oder haben: Das Debüt liegt 40 Jahre zurück, seitdem wurden 60 Millionen Alben verkauft, durchwegs ausgezeichnete Konzertkritiken eingeheimst – nur wenige schaffen es, sich so konstant (gut) im Business zu bewähren. Nach vier Jahren Wartezeit stellt auch das 13. Studioalbum 'Hypnotic Eye' diesbezüglich keine Ausnahme Regel dar.
Nahezu zeitgleich mit seinem Förderer El-P taucht auch Ian Matthias Bavitz nach einem halben Jahrzehnt wieder aus der Versenkung als Solokünstler auf. 'Skelethon' entschädigt für die lange Wartezeit mit einem Aesop Rock in Rein- und Bestform.
Es gibt zwar Abzüge in der B-Note, weil die am 18. und 19. Juni 2025 gespielten Songs Despair, Hysteric, Mystery Girl, Turn Into, Y Control und Burning nicht ihren Weg auf Hidden in Pieces: Live at the Royal Albert Hall gefunden haben. Aber das ändert nichts daran, dass die Yeah Yeah Yeahs da ein in seiner Intimität mitunter gar atemberaubend tolles Livealbum aufgenommen haben.
Das Gold Album ist nicht wie mancherorts im objektiv ziemlich falschen Ranking behauptet das beste Werk der Band seit Pinkerton (allerdings alleine deswegen, weil seitdem so viele tolle Platten von Cuomo & Co. erschienen sind). Aber im ewigen qualitativen Auf-und-Ab der Weezer -Diskografie ist es fraglos in der vorderen Hälfte einzureihen.
Nach dem Langspiel-Debüt-Teaser kommen The Forest of Knives nicht direkt zum Mutterschiff Decomposition Continuum I: Fragmentation Bloat, sondern vollziehen mit Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann's Original Score erst einmal den als cineastischen Ausfallschritt getarnten postnatalen Wachstumsschub.
Sechs Jahre nach Fall to Pieces sind wir nach offizieller Zählweise beim 15. Solo-Studioalbum von Tricky angekommen. Und während man selbst auf eine ganz andere Ziffer kommen würde, ist Different When It's Silent insgeheim sowieso vor allem Adrian Thaws‘ Vision von Mitch Sanders‘ Debüt-Langspieler.
Riften vereint (nach dem Reboot-Comeback Have You Heard of the High Elves im vergangenen Jahr) das erste neuen Material, das Lord Snow seit ihrer Reunion in Originalbesetzung geschrieben haben.
Det Hjemsøkte Hjertet setzt nicht auf die Sicherheit der bewährten Komfortzone, sondern polarisiert opulent wachsend: Austin Lunn richtet Panopticon mit extremer Konsequenz im Symphonic Black Metal neu aus.
Seit 2015 hat Charley Crockett nicht weniger als 17 Studioalben aufgenommen und oftmals kaum Luft zum Durchatmen gelassen. Eine turbulentere Geschichte als die ein bisschen sprachlos machende von Clovis hat aber keines seiner bisherigen Werke erlebt.









