Oliver
Narrow Head füllen die schattigen Nischen zwischen Hum oder Grivo durch Moments of Clarity auch zum dritten Mal gekonnt solide mit ihrem Amalgam aus Shoegaze, grungigem 90er Alternative Rock und Post Hardcore.
Nachdem Beck die Aufnahme in die Hall of Fame 2022 wieder verpasst und sich dafür kurz darauf den Spott von Neil Young eingefangen hat, zaubert er mit Thinking About You ein wunderbar balladeskes Singer-Songwriter-Kleinod mit kammermusikalischer Folk-Subtilität als Single aus dem Ärmel.
Zum zehnjährigen Jubiläum ihres selbstbetitelten (und leider weiterhin einzigen) Albums beschenken Palms mit zwei übrig gebliebenen Nummern der damaligen Sessions: Opening Titles und End Credits.
Unmittelbar nach Standalone Single テトラ - also knapp zwei Jahre nach dem Split-Release Two und sechs nach der ersten EP 鬱糸 - legen die geduldigen Japaner nhomme mit 「 一種の過音 」drei weitere Morsecode-Songs vor, formvollendeter als bisher gar.
Höchster Avantgarde Tech Death Metal-Besuch aus Italien in Graz: Die aktuellen Genre-Könige Ad Nauseam treten im Rahmen der When in Sodom-Jubiläumsausgabe (vor verhaltenem, überschaubar anwesendem Publikum) im Bunker des Wakuum auf.
Metalcore an der Schnittstelle aus Math und Noiserock mit einer Prise Screamo: Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum Underperformer optimiert das Kopenhagener Quintett Eyes auf Congratulations seinen zutiefst referentiellen Eklektizismus ein gutes Stück weit.
Meditativer Dark Ambient, Drone und Shoegaze aus New Orleans: nach der Quasi-Single-Songsammlung Bitter Conduct, die die Vorzüge der Human Shield-Klangwelten auf EP-Länge demonstrierte, agiert Guts als auf sich allein gestellter Song.
Dass das angekündigte Ende von Serpent Column eine schmerzhafte Lücke hinterlassen würde, war Liu Zhenyang wohl schon 2021 klar. Als Λοιδορία hat er sich deswegen die Plattform Ὁπλίτης geschaffen und legt mit Ψευδομένη nun deren Debütalbum vor.
Vertigo Days ist eines der besten Werke in der mit Geniestreichen nicht gerade geizenden Diskografie der Weilheimer Institution. Da ist es nur verdient, dass The Notwist dem Album mit einem entsprechenden Live-Platte noch einmal ein wenig Rampenlicht nachwerfen.
dEUS starten elf Jahre nach dem Schnellschuß Following Sea ihr gefühlt zweites Comeback und demonstrieren mit den kurzweiligen 56 Minuten von How To Replace it, dass manche Dinge dann doch unersetzlich bleiben.





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