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Dass Needle Cast und We Who Walk in Light keinen Platz auf Forest Nocturne gefundenen haben, macht durchaus Sinn, denn sie haben auf eine absolut falsche Fährte geführt: The Lord alias Greg Anderson hat mit seinem ersten Soloalbum eher einen Soundtrack für die Welten geschrieben, die Sunn O))) umkreisen.
Unlimited Love beendet als das zwölfte Album der Red Hot Chili Peppers die sechsjährige Plattenpause seit The Getaway, holt Rick Rubin nach elf Jahren Abstinenz zurück auf den Produzentenstuhl und ist natürlich mehr noch das Comeback von John Frusciante nach seinem Ausstieg 2009.
Oldschool Death Metal aus der Schule von Morbid Angel; so komplex wie zugänglich, so dissonant wie straight, unbarmherzig muskulös: Die italienische Allstar-Gruppe Continuum of Xul schindet mit ihrer ersten EP Falling Into Damnation wirklich ordentlich viel Eindruck.
Joyce Manor (Barry Johnson, Chase Knobbe, Matt Ebert) drücken ihr sechstes Studioalbum wieder unter der 20-Minuten-Marke über die Ziellinie. Und auch sonst ist 40 oz. to Fresno eine Rückbesinnung für die Band.
Keine Loco-Motion, sondern ein grell schillernder Dancefloor im bunten Spaceship: Kylie Minogue holt nach einer megalomanischen Remix-Collection mit dem Live-Mitschnitt Infinite Disco weiterhin so viel wie möglich aus ihrem sehr guten aktuellen Studioalbum Disco heraus.
Zum ersten Geburtstag von dem die Qualitätskurve wieder nach oben biegenden Nowhere Generation reichen Rise Against überraschend noch fünf weitere Songs aus den damaligen Sessions nach - unter dem pragmatisch betitelten Banner Nowhere Generation II.
Der mit Dinosaur Jr., Sebadoh, The Folk Implosion und einer vitalen (gerade digital in den vergangenen Jahren explodierenden) Solo-Diskografie offenbar nicht ausgelastete Lou Barlow hat eine neue Band - und mit dem Single-Doppel Only Fading sowie Sacrifice ein erstes Zeugnis davon.
Die 25 jährige Mexikanerin Silvana Estrada Beverido alias Silvana Estrada kredenzt mit ihrem offiziellen Debütalbum Marchita eine eklektische kammermusikalische Indie Folk-Perle sondergleichen.
Die seit dem 2019er-Album Planetary Clairvoyance dauernde Pause von Tomb Mold (sofern man den Beitrag der Band zum Soundtrack von Cyberpunk 2077 außen vorlässt) endet überraschend mit der aus dem Nichts kommenden (Demo-)EP Aperture of Body.
Abschied von der Neuen Deutschen Schlager Härte? Zeit will, muß oder soll ja offenbar vor allem unter dem Gesichtspunkt gehört und bemessen werden, ob es ein würdiges finales Album für Rammstein wäre. (Diesmal aber wirklich!)










