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Der ehemalige The Verve-Gitarrist Nick McCabe hat sich längst einen Namen als intuitiv forschender Ambient-Klangbastler gemacht. Present Imperfect gibt einen ausführlicheren Einblick in diesen Prozess.
Formalist haben sich angesichts der imposanten Rückkehr von Khanate - also der am deutlichsten Pate für den MO der Italiener stehenden Institution - nicht den einfachsten Moment ausgesucht, um mit ihrem Zweitwerk We Inherit a World at the Seams aufzuzeigen.
Faith: Von der Pandemie wollte das Allstar-Kollektiv SOM sich nicht demoralisieren lassen und hat neben seinem sehr feinen Zweitwerk The Shape of Everything deswegen auch die Motivation für vier Depeche Mode-Coversongs gefunden.
Ichiko Aoba hat (den Linernotes nach) gemeinsam mit The Earth den Song Space Orphans bereits 2022 komponiert - und das bisher via Youtube und in Live-Mitschnitten geteilte Stück nun als Standalone-Single zusammen mit Phonolite Strings neu eingespielt.
Die Nachzügler-Standalone Single I Let My Hair Grow gibt Gelegenheit dazu, auch an dieser Stelle noch rückwirkend darauf hinzuweisen, dass GGGOLDDD mit This Shame Should Not Be Mine und dem dazugehörigen Roadburn-Dokument 2022 zwei ganz feine Veröffentlichungen verbuchen konnte.
Heaven Metal, vom Gloomcore versöhnt: Nach Song for an Unborn (unter dem Alias Sister Grotto) und der tollen Bush-Verneigung mit Allison Lorenzen tut sich Midwife Madeline Johnston in einem äußerst produktiven Jahr für Orbweaving mit Vyva Melinkolya zusammen.
Die Kooperation Stygian Bought Vol. I war der nötige Schritt zur Seite, um Luft zu holen und Anlauf zu nehmen. Schließlich denken Bell Witch Future's Shadow, das Nachfolge-Projekt ihres genrefeiernden (und nebenbei auch in ästhetischer Hinsicht eine neue Metal-Zeitrechnung einleitenden) Doom-Meisterwerks Mirror Reaper, schon mit dessen ersten Teil - The Clandestine Gate - in einem noch größeren Rahmen.
Nach einer Reihe an Soundtrack-Arbeiten (für u.a. Only Lovers Left Alive, Paterson oder The Dead Don‘t Die) sowie einer Handvoll EPs legen Carter Logan und Jim Jarmusch als Sqürl mit Silver Haze nun ihr Debütalbum vor.
Zuletzt hatten sich The National mit einigen leider inkonsequenten Rock-Spitzen oder der Selbstaufopferung in der weiblichen Perspektive gegen das gefällige Verlangen der gepflegten Langeweile der Komfortzone zu stemmen versucht - nun kommen sie mit First Two Pages of Frankenstein allerdings doch noch in dieser an.
Keine halbe Stunde dauert ….So Unknown, der Nachfolger von Only Self aus dem Jahr 2018. Doch so viel Schlaghärte, Wut und Aggression, wie er in Jesus Piece immer noch kocht, will eben adäquat komprimiert sein, um seine Wucht noch gezielter einzusetzen.










