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Ben Frost hat im Kongo Mittel und Wege gefunden seinen experimentellen Elektronikgebilden ihre Menschlichkeit nahezu restlos auszutreiben und dabei dennoch eine neue Körperlichkeit zu verleihen.
Während das Triumphjahr 2013 für Dirty Beaches immer noch nachhallt findet Alex Zhang Hungtai Zeit um weitestgehend unbekanntes Material aus den Jahren 2006 bis 2012 ans Tageslicht zu holen.
Weil Alec Ounsworth auch mit 'Only Run' die einst aufgebrummte Bürde als medial ausgerufener Nachlassverwalter der Talking Heads nicht mehr stemmen kann, schickt ausgerechnet Kanadas Experte für Postrock, Constellation Records, eine ihren Postpunk zwischen allen Stühlen platzierendes Quartett um den exaltierten Sänger Tim Beeler ins Rennen.
Caligola war erst der Anfang und das Augenkrebs-Cover von 'Ælita' der richtige Gradmesser: Mando Diao haben Giorgio Moroder entdeckt, verstellen sich mit dem titelgebenden Synthesizer sowjetischer Herkunft den Weg zu zwingendem Songwriting und erheben den schlechten Geschmack kurzerhand zum Stilmittel.
Thou haben 2014 bereits eine EP-Compilation, eine superbe Kooperation mit The Body und natürlich ihr viertes Studioalbum veröffentlicht, nun folgt mit 'The Sacrifice' noch die dazugehörige B-Seitensammlung zu 'Heathen' als Sahnehäubchen: Ermüdungs- oder Abnutzungserscheinungen treten bei der Urgewalt aus New Orleans weiterhin keine auf.
Am 10. Mai 2014 sollten viele um 21 Uhr ins Sub spazieren, denn es wird ein kleines zeitgenössisches einheimisches Juwel präsentiert, der „Fettkakao Sampler 2014“. Live zu hören und zu sehen gibt es Crazy Bitch In A Cave und Goldsoundz. Die Platten Selecter danach, davor, dazwischen sind Label-Boss Andi Dvořák und Turbo von „Wilhelm Show Me The Major Label“. Auf dem Sampler sind 12 Bands, Künstlerinnen und Künstler vertreten, die entweder regelmäßig auf dem Label veröffentlichen oder die ihm nahestehen.
Sanftmütige Melodien schimmern hinter der unnachahmlich melancholischen Stimme, und dezente Electro-Nuancen mit feinem Brit-Soulanstrich umgarnen freischwebende Ethno-Tendenzen: Damon Albarn hat das so von ihm zu erwartende Popalbum aufgenommen. Das ist ohne große Überraschungen so vorhersehbar wie atemberaubend schön.
Jack White veröffentlicht "the world's fastest-released record", Chuck D preist als offizieller Botschafter die Vorzüge lokaler Plattenläden während Ebay und Discogs nachwirkend wie gewohnt zum nimmermüden Geldgrab werden: auch am Record Store Day 2014 war wieder so einiges los. Exklusive Schätze reihen sich da an ernüchternde Enttäuschungen oder wenig notwendige Wiederveröffentlichungen an spannende Kollaborationsexperimente. Wie im letzten Jahr folgt an dieser Stelle der versuch sich durch das Dickicht an erwähnenswerten Releases zu kämpfen.
3x3 Reviews im Kompaktformat: All diese Gewalt! - 'Kein Punkt wird mehr fixiert' | The Afghan Whigs - 'Do to the Beast' | Amen Dunes - 'Love' | The Body - 'I Shall Die Here' | The Hold Steady - Teeth Dreams | Koen Holtkamp - 'Motion' | Mauracher - 'Let's Communicate' |Linda Perhacs - 'The Soul of All Natural Things' | St. Vincent - 'St. Vincent' |
'Rented World' ist nicht der nächste imposante Entwicklungssprung in der Geschichte der Punkrock-Könige aus Scranton geworden, sondern das routinierte Verwalten und vorsichtige Ausweiten der Errungenschaften des zwei Jahre alten Jetzt-schon-Instant-Klassikers 'On the Impossible Past'. Ihre Krone behalten The Menzingers damit.










