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BRUIT ≤ verschnaufen knapp einen Monat nach Parasite (The Boycott Manifesto) noch einmal mit dem meditativen, orchestral-anmutigen Kopfkino-Soundtrack Apologie du temps perdu, Vol. 1, um die Aufregung, die ihr Debütalbum The Machine is burning and now everyone knows it could happen again aus dem Jahr 2021 in mehreren Schüben verursachte, sacken zu lassen.
Oldschool Death Metal aus der Schule von Morbid Angel; so komplex wie zugänglich, so dissonant wie straight, unbarmherzig muskulös: Die italienische Allstar-Gruppe Continuum of Xul schindet mit ihrer ersten EP Falling Into Damnation wirklich ordentlich viel Eindruck.
„Musik ist der Exorzist von Stress.“ sagt Kurt Vile, seines Zeichens längst der Zen-Meister des Indie-Slackertums, und nimmt mit (watch my moves) ein schaulaufendes Album auf, das niemandem mehr etwas beweisen muss.
Die Geschichte des Aeon Station-Debütalbums Observatory ist eine mit der Pointe, wenn absolute Zufriedenheit unfairerweise mit einer eigentlich irrationalen Enttäuschung konfrontiert wird und deswegen die an sich verdiente Begeisterung ausbleibt.
2020 hätte nach der längsten Studiopause der Band endlich das inzwischen neunte Album von Every Time I Die auf der Agenda stehen sollen - gekommen ist es freilich anders. Zumindest die ersten Vorboten versetzen mittlerweile allerdings in Vorfreude - rufen im Rückblick samt Platten-Ranking aber auch in Erinnerung, welche unfehlbaren Fußstapfen ausgefüllt werden müssen.
„Demos, covers, rare, unreleased, and previously released tracks from the hottest in the game“: Die vom The Vera Project zusammengetragene Compilation
Hip gemeint, aber unausgegoren: Die schon lange dem Rapgame zugeneigten Hardcore-Rabauken von Trash Talk haben Squalor von Kenny Beats produzieren lassen.
Entweder am Konsens vorbei oder nach zumindest halbwegs objektiven Gesichtspunkten doch von anderen Platten überholt: Wieder haben es zahlreiche Alben nicht in die regulären Top 50 der Jahrescharts geschafft, aber grundsätzlich doch ordentlich Eindruck hinterlassen. Zumindest 15 Vertreter aus dieser undankbar abgespeisten Riege verdienen sich nichtsdestotrotz eine Erwähnung - unsere Honorable Mentions 2019.
Fraglos kein fairer Wettbewerb: Zeitgleich zum diesjährigen Bauernbundball in der Stadthalle schickt das Elevate Festival 2019 mit den Frequenz-Päpsten Sunn O))), Experimental-Hypnotiseurin Puce Mary sowie dem Installations-Spektakel Robin Fox absolute Hochkaräter ins Rennen - Let There Be Drone!
Wegen spielzeittechnisch zwar auf EP-Ebene operierender, aber nominell als Alben geführter Veröffentlichungen wie Bad Witch, FM!, B.E.D, Some Rap Songs, Criminal Body oder eben der kompletten Kanye West-Pentalogie (DAYTONA, YE, KIDS SEE GHOSTS, NASIR, K.T.S.E.) waren die Grenzen zwischen Langspieler und Kurzformat 2018 gefühltermaßen so fließend/absurd wie selten zuvor.









![Sunn O))), Puce Mary, Robin Fox [01.03.2019: Orpheum, Graz] Sunn O))), Puce Mary, Robin Fox [01.03.2019: Orpheum, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/03/Sunn-O-Live-7-e1551711653165.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)
