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| HM | EPs | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 [mehr…]
Klangen sie bisher vor allem immer so, als würden sie sich und ihren technischen Death Metal selbst zerfleischen, vertilgen und verdauen Pyrrhon auf Abscess Time nun auch dezidiert ihr Umfeld.
You Won't Get What You Want? Doch! Immerhin ist die kaum noch für möglich gehaltene Rückkehr der Daughters der bereits nach ihrem 2006er-Meisterstück Hell Songs erhoffte nächste, verstörend konsequente Evolutionsschub in der Geschichte einer herrlich eigenwilligen Band.
Jede Sekunde in den vier Jahren seit dem Vorgängeralbum 'Die Miserable' haben sich gelohnt - nicht nur, weil die kanadische Band um Topon Das die Wartezeit ohnedies mit zahlreichen Split-Veröffentlichungen und EP's verkürzt hat. Denn auch nach knappen zwanzig Jahren erlauben sich Fuck The Facts keine gemütliche Komfortzone oder Schongang und treiben ihren progressiven Grindcore auch auf 'Desire Will Rot' unermüdlich in unerwartete Richtungen, bleiben fordernd, gnadenlos - und damit eine unberechenbare Macht an der Speerspitze des Genres.
Es ist wahrscheinlich die eierlegende Wollmichsau des vergangenen Jahres. Zumindest hat keine andere Band 2015 derart mühelos bewiesen, dass zwischen all den Unterschubladen des Progressive Rock, Doom, Pop oder Heavy Metal nicht zwangsläufig Grenzen gezogen werden müssen. Mit 'Bridging Realms' haben Dreadnought eine faszinierend über den Dingen schwebende Genre-Chimäre geschaffen, deren stilistische Bandbreite sich nun auch anhand der diesjährigen Lieblingsplatten des Quartetts aus Colorado nachvollziehen lässt. Kelly Schilling, Jordan Clancy, Kevin Handlon und Lauren Vieira verraten im Heavy Pop Adventskalender ihre jeweiligen Top 5 des Jahres:
Vielleicht hat die sich immer wieder neu erfindende Chelsea Wolfe mit The Dark tatsächlich so etwas wie ihr Pop-Album geschrieben. Sicher aber ist es zumindest eines ihrer konsenstauglichstes Werke.
Das den Herzschmerz einer traumatischen Beziehung chronologisch ausbreitende Anatomy of a Brief Romance ist nicht die absolute Vollkatastrophe, zu der das siebente Studioalbum von Bloc Party praktisch überall im Netz (und darüber hinaus) erklärt wird. Aber beinahe.
Augenscheinlich bekommt die Serpent Column-Diskografie (wohl noch vor 2037?!) ein umfassendes Update unter dem Rebuild-Zusatz - wobei den Beginn Mirror in Darkness macht.
Shudder to Think vollziehen ihr - irgendwo zwischen Indepentend-Jahren und Major-Label-Zugänglichkeit platziertes - Comeback weiterhin nur in kleinen, relativ risikofreien Schritten, machen deswegen aber auch anhand der drei Songs von Who Sent You? wenig falsch.
Nach der Kooperation Yeehaw Sadness schaltet Workaholic Daniel Belgrad mit dem The Moon Is a Harsh Mistress-Nachfolger Homes on the Hill wieder in den regulären Vern Matz-Modus.










