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Bei all den Projekten, die Workaholic Alex Zhang Hungtai betreibt, kann es durchaus schwer fallen, am Puls des konstant hohen Veröffentlichungsfrequenz zu bleiben. Unter seinem eigenen Namen trägt er dabei primär das Material zusammen, was anderswo nicht seinen Platz finden wollte.
Mouse on the Keys sind mittlerweile nicht nur auf Topshelf Records angekommen, sie nähern ihren jazz-infizierten Spagat zwischen Fusion-, Post- und Mathrock auf ihrem dritten Studioalbum Tres ganz generell näher westlichen Formen an.
Anstatt sich abermals vom Sog ihrer Musik treiben zu lassen, nimmt das Allstar-Trio RLYR das Zepter diesmal bewusster in die Hand und lenkt seinen Instrumental-Postrock mit Actual Existence in fokussiertere Bahnen - strauchelt dadurch jedoch einmal mehr nicht aufgrund der Erwartungshaltung.
Swarrrm wagen mit Beginning to Break (alias こわれはじめる) die Probe aufs Exempel: Wieviel eigenwillige Nonkonformität und ungenierten Pop kann brutaler Grindcore auf halbem Weg zum Screamo ertragen, ohne über das Ziel hinauszuschießen?
Während David Duchovny als Agent Mulder etwas lustlos durch die aktuelle (elfte, und gemessen an den Ratings wohl auch finale) Season von Akte X wandert, überzeugt er mit Every Third Thought in seiner Rolle als Teilzeit-Singer-Songwriter zum zweiten Mal ansatzlos.
Honorable Mentions | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
1o.
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Honorable Mentions | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
30. [mehr…]
Wo grundsätzlich zuverlässige musikalische Begleiter mal relativ enttäuschten, mal mit einer beinahe nur mehr nebenbei registrierten Klasse immer noch auf hohem Niveau ablieferten oder ungekannte Versöhnlichkeiten fanden; alte Helden sich dagegen in Neujustierungen oder halbgaren Stadiongesten verloren, während die finanziellen Big Player für Egalitäten und Offenbarungseide sorgten, folgt an dieser Stelle nun das Jahr 2017 in 50 Platten: Das Heavy Pop-Ranking der subjektiv besten, wichtigsten und liebsten Alben der vergangenen 12 Monate.
Dass die vergangenen zwölf Monate nur eine äußerst überschaubare Anzahl an Alben ausgespukt haben, die tatsächlich Anspruch an einen gewissen Klassiker-Status angemeldet haben, wurde zumindest annähernd durch eine erfreulich konstante Dichte an rundum starken Veröffentlichungen im Jahr 2017 ausgeglichen. Weil da zwangsläufig nicht jede Herzensplatte in den Top 50 ihren Platz finden könnten, folgen an dieser Stelle gewohntermaßen unsere Honorable Mentions - fünfzehn Werke in alphabetischer Reihenfolge, die nicht ihren Weg in die reguläre Rangliste gefunden haben, die man aber nichtsdestotrotz keinesfalls verpasst haben sollte.
Nicht nur, dass das Wetter diesmal keine Kapriolen schlägt: Im direkten Vergleich zum vergangenen Jahr macht das Ahoi! The Full Hit of Summer - trotz subjektivem Schönheitsfehler - noch einmal alles um das Quäntchen besser, als bereits bei der fulminanten Erstauflage.







![Ahoi! The Full Hit of Summer [11.07.2017: Donaupark, Linz] Ahoi! The Full Hit of Summer [11.07.2017: Donaupark, Linz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2017/07/Ahoi-2017-Arcade-Fire-5-e1500214352780.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)