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Den Zeitpunkt zum Aufhören hat Madonna spätestens mit Confessions on a Dancefloor 2005 verpasst - daran ändert auch Madame X nichts. Allerdings muss man ihrem vierzehnten Studioalbum doch zugutehalten, dass sich die einstige Queen of Pop seit langer Zeit nicht mehr derart aus dem Fenster zu lehnen getraut hat.
Was tun, wenn man nicht erst über seine Soloalben Blunderbuss, Lazaretto und Boarding House Reach eine regelrechte Antipathie gegen Jack White entwickelt hat? Na - sich darüber freuen, dass Brendan Benson und die reaktivierten Raconteurs ihm mit Help Us Stranger seine stärkste Veröffentlichung seit Jahren abgerungen hat.
Dass Titus Andronicus nach dem schockierend trägen A Productive Cough einen saftigen Arschritt brauchen würden, um wieder in die Spur zu finden, war klar. Dass Altmeister Bob Mould diesen Job für An Obelisk übernimmt, überrascht dann aber doch.
Erst 2018 haben Geoff Barrows und seine Gang aus Bristol mit ihrem Drittwerk eindrucksvoll in Erinnerung gerufen, weswegen BEAK> nicht nur bei Szene-firmen Genrefeinschmeckern einen hohen Status genießen. Nun bekommt >>> mit der EP Life Goes On sogar noch einen kleinen Ableger nachgeschoben.
Die fünfte Studioplatte im fünften Jahr zeigt den mittlerweile ja primär mit Mclusky-Reunionsshows beschäftigt zu sein scheinenden Andy Falkous in ungebrochener (Veröffentlichungs)Wut. Christian Fitness sind derweil mit You Are the Ambulance allerdings zu einem halbgaren Lust-und-Laune-Nebenprojekt geworden.
So reichhaltig sich die Diskografie von Will Toledo und Car Seat Headdrest auch über die vergangenen Jahre gefüllt hat, herrscht auf dem Sektor der Livealben diesbezüglich noch Nachholbedarf. Commit Yourself Completely setzt bei diesem Missstand an.
Die Identitätskrise des William Emmanuel Bevan setzt sich fort. Claustro / State Forest ist die erste Burial-Veröffentlichung seit knapp zwei Jahren und kann sich nicht zwischen Club-Banger und Kopfkino entscheiden. Letztendlich wirken beide Versuche unausgegoren.
Eine Wahrheit, an der auch Love&Jett nicht rüttelt: Kennt man ein Guitar Wolf-Album, kennt man im Grunde alle. Und hat trotzdem immer wieder von neuem seinen hemmungslosen Spaß am Garage-Radau der Japaner.
Ohne Spoiler: Für den gleichnamigen Jim Jarmusch-Film ist die Sturgill Simpson-Single The Dead Don’t Die durchaus auf mehr als einer Ebene essentiell. Doch was kann der innerhalb der Rahmenhandlung hemmungslos gehypte Themesong nach dem Durchbrechen der vierten Wand so ganz auf sich alleine gestellt?
Tenderness, tatsächlich: Mit Shooter Jennings am Produzentenstuhl hat Guns N’ Roses-Bassist Duff McKagan ein erstaunlich versöhnliches Americana-Album aufgenommen, das die Abspänne einiger bittersüßer Melodramen bodenständig untermalen könnte.










