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Deep Soul und Contemporary R&B aus Chicago, der seine zutiefst traditionsbewusste Klasse gar nicht erst mit modernen Updates zuzukleistern versucht: Durand Jones & The Indications blühen auf ihrem Zweitwerk American Love Call im puren, absolut authentischen Retro-Feeling auf.
Totaled spielen ihren hybriden Black Metal als schmutzigen Crust Punk mit herrlich fauliger Ausstrahlung. In diesem Umfeld gönnt sich Lament allerdings ein paar virtuose Sahnehäubchen.
Der seine Alben eigentlich exzessive betourende Paul Weller hat sich rund um die 2018er-Grandezza True Meanings ziemlich rar gemacht: Gerade einmal sechs Livetermine gab es zu seinem vierzehnten Studioalbum.
Mit über einem Jahr Verspätung ist das Black Album nur wenige Wochen nach dem petrolfärbigen Treppenwitz tatsächlich der prolongierte Gegenpol zum weißen 2016er-Triumph von Weezer geworden. Leider vor allem in qualitativer Hinsicht.
Grindcore ohne Scheuklappen, gnadenlos eingestellt: Elder Devil halten mit ihrem Langspieler-Debüt The Light Dimmed Eternal nahezu alle Versprechen, die sie 2017 über den grandiosen Einstand Graves Among the Roots gegeben haben.
Zuletzt hatte Liz Harris mit Helens The Original Faces (2015) sowie dem Grouper-Zwilling Ruins (2014) und Grid of Points (2018) ja verhältnismäßig viel Interesse an greifbaren Strukturen und zugänglichen Formen gezeigt. Nun löst sie diese unter einem neuen Projektnamen wieder auf: Nivhek bewegt sich über zwei zweigeteilte Soundlandschaften in den strukturlosen Ambient und Drone.
Ihren Nimbus der Unfehlbarkeit von geradezu mystischer Tragfähigkeit hat die kanadische Supergroup Broken Social Scene in diesem Jahrzehnt leider ein bisschen unspektakulär verspielt. Daran ändert auch das sehr nette Let's Try the After (Vol. 1) vorerst nicht.
Lee Dorian folgt seiner Vorliebe für okkulte Nischensensationen mit massentauglichem Konsens-Appeal einmal mehr und legt das 2018 im Selbstvertrieb erschienene Debütalbum von Twin Temple neu auf. Eine so typische wie unkonventionelle Ergänzung für den Roster seines Labels Rise Above.
Um eine bezaubernde Single wird eine schlüssig funktionierende EP konzipiert: Die Leisetreter von The Saxophones liefern mit der Singing Desperately Suite einen stimmigen Nachsatz zum sehr feinen Debüt Songs of the Saxophones aus dem vergangenen Jahr.
Psychedelisch angehauchter Post Punk aus Detroit, der asketisch auftritt, aber an sich durchaus eine beachtliche Spannweite vermisst: Paint Thinner fallen mit ihrem Debüt The Sea of Pulp aus dem Rahmen und der Zeit.










