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Ein spätes 2022er-Schmankerl: Knapp zwölf Monate nach dem gemeinen Ausschnitt Live in Chinatown biegen Elder Devil kurz vor dem Jahreswechsel mit der Überraschung-EP Tormentor um die crustige Grindcore-Ecke.
Billy Rymer vermisst The Dillinger Escape Plan - diesen Umstand zuzugeben bereitet ihm weiterhin keine Probleme. Dabei hat er sich mit Altered Past doch erst unlängst sein eigenes Methadonprogramm kuratiert.
Vor Writers and Fighters ist noch mitten drinnen in American Heartbreak und dem, was davor kam: Zach Bryan schießt mit dem überraschend veröffentlichten All My Homies Hate Ticketmaster (Live from Red Rocks) mit einem potentiellen Albumtitel des Jahres gegen den verhassten Konzertkarten-Giganten.
Nach der EP-Sammlung Vestige deutet die Artwork-Wahl einen veritablen Paradigmenwechsel bei Chained to the Bottom of the Ocean an, doch pflegt I Tried Catching You But You Fell Through Me weitestgehend den bandtypischen Sludge-Doom.
Für The Lockdown Sessions gilt: Musik von Roger Waters zu konsumieren bedeutet mittlerweile ja immer auch, für sich selbst eruieren zu müssen, ob man Kunst und Künstler voneinander trennen kann/will.
Nach Nebraska nimmt sich der heuer im Veröffentlichungsrausch agierende Ryan Adams das Bob Dylan-Meisterwerk Blood on the Tracks zum vollständigen Cover-Prozedere vor - trotz einer ersten Irritation ziemlich überzeugend.
Chat Piles unerbittlicher Noiserock hatte durch die als Gesang getarnten Hasstiraden und nihilistische Monologe von Frontmann Raygun Busch immer schon auch etwas cinematographisches. Dass die Band nun mit Tenkiller ihre erste Soundtrack-Arbeit veröffentlicht hat, sollte insofern nicht vollends verwundern.
Für den guten Zweck: Wenige Monate nach Miserere nehmen Jason Köhnen und sein Lovecraft Sextet das Cocteau Twins-Stück Seekers Who are Lovers als Ausgangsstück einer Doomjazz-Exkursion.
Zum Abschied stimmt die Formkurve wieder: Weezer beenden ihre SNZS-EP-Serie mit der Winter-Episode auf dem zweiten Höhepunkt ihrer fragwürdig konzeptuellen Reise: Das Frühjahr kann kommen!
Die Erschaffer von Imperative Imperceptible Impulse legen Viral Apocalypse, das Debütalbum von Death Heaven, auf digitalen Weg neu auf: „This is the band from which the same four members who now play in Ad Nauseam came.“










