Oliver
Who Loves the Sun endet mit dem in seiner weitestgehend introspektiven, nur kurz mit Gewalt aus dem Rahmen gezupften Acoustic-Appendix October All the Time zwar annähernd dort, wo wir Chat Pile 2025 mit In the Earth Again verlassen haben.
Augenscheinlich bekommt die Serpent Column-Diskografie (wohl noch vor 2037?!) ein umfassendes Update unter dem Rebuild-Zusatz - wobei den Beginn Mirror in Darkness macht.
Auf der Jagd nach Geheimnissen: Fluisteraars kehren nach dem EP-Triptychon Kronieken Van Het Verdwenen Kasteel sowie dem Drone-Almbient-Intermezzo Manifestaties van de Ontworteling mit Jacht der Mysteriën wieder weitestgehend in den regulären Album-Kanon ihres Atmospheric Black Metal zurück.
„Frogs, condensed milk, the patter of rain“ oder „Three eternal friends becoming children“: Devendra Banhart, Gyan Riley und Noah Georgeson sind auf dem ebenso entschleunigten wie entschleunigenden selbstbetitelten Debütalbums von Hug dem „vollständigen Wohlergehen“ auf der Spur.
Shudder to Think vollziehen ihr - irgendwo zwischen Indepentend-Jahren und Major-Label-Zugänglichkeit platziertes - Comeback weiterhin nur in kleinen, relativ risikofreien Schritten, machen deswegen aber auch anhand der drei Songs von Who Sent You? wenig falsch.
Kurt Vile ist das in seinem Heimstudio OKV Central aufgenommene Philadelphia's Been Good to Me („My bringing it all back home to Philly' record“) angegangen, als wäre es sein letztes Studioalbum.
Neuer Monat, neue Spydergum-EP: Auf Nodding, seinem mittlerweile vierten Kurzformat, destilliert das Large Electroacoustic Ensemble aus Berlin seine eigene avantgardistisch entrückte Jazz-Komfortzone.
Valerie June begibt sich nach Owls, Omens, and Oracles bzw. der Standalone Single Runnin' and Searchin' mit der EP Brighter Blue auf eine Wurzelsuche in den Annalen des Great American Songbook.
J Mascis hat sich einen Mesa Boogie MK 1 zugelegt, was das Klangbild seiner Band zu ihren Anfängen zurückführen soll. Das gelingt in gewisser Weise, vor allem hinsichtlich einer qualitativen Leistungssteigerung. Abgesehen davon ist auf There Near aber vor allem alles wie immer im Dinosaur Jr.-Land.
Im Windschatten ihres tollen Zweitwerks Irreversible (respektive einer Live-Session zum Ohrwurm I Can Take the Sun Out of the Sky) schalten Brigitte Calls Me Baby für die Single Geordie den stimmungsvollen Umkehrschub ein.










