Oliver
Wie angedroht sabotiert The Voidz-Frontmann Julian Casablancas das siebte Studioalbum seiner Zweitband The Strokes mit massivem Autotune-Einsatz. Dennoch funktioniert Reality Awaits erstaunlich schlüssig und bisweilen gar -geradezu fabelhaft?!
Sechs Jahre nach Fall to Pieces sind wir nach offizieller Zählweise beim 15. Solo-Studioalbum von Tricky angekommen. Und während man selbst auf eine ganz andere Ziffer kommen würde, ist Different When It's Silent insgeheim sowieso vor allem Adrian Thaws‘ Vision von Mitch Sanders‘ Debüt-Langspieler.
Meine Fresse! Hinter dem nostalgisch an die eigenen Klassiker-Jahre erinnernden Cover-Artwork von Not Your Kingdom steckt doch tatsächlich das frischeste Madball-Album seit langer, langer Zeit.
Deafheaven gehen live einfach absolut immer. Das gilt umso mehr, wenn die Blockbuster-Blackgazer das Momentum eines bockstarken Studioalbums wie dem Karriere-Highlight Lonely People With Power als Rückenwind haben.
Pious Impiety kommt (als nominell überhaupt erste EP der texanischen Slam Institution) defacto aus dem Nichts - und nutzt sein Überraschungsmoment auch darüber hinausgehend wohl nahezu ideal.
Zwar gehen schon Gerüchte über ein im November erscheinen sollendes viertes Twisted Teens-Album namens Holy Cross Tiger herum. Doch konzentrieren wir uns erst einmal darauf, dass Florida Water Blues zumindest bis dahin einen neuen Zenit für die Band aus New Orleans markiert.
Damian Lewis ist seit mittlerweile knapp vier Jahren mit Alison Mosshart liiert - und lässt sich die Chance auf eine Zusammenarbeit mit der The Kills-Frontfrau nicht entgehen. Allerdings erweist er seinem Zweitwerk Sweet Chaos damit einen Bärendienst.
Selbst ein an sich so drastischer Evolutionsprozess, wie In Grief or in Hope ihn an sich vollzieht - und wie er nach dem brillanten A Chaos of Flowers von 2024 nach dem Katalysator OST wohl auch notwendig war - geschieht innerhalb des BIG|BRAVE-Kanons absolut organisch und ansatzlos.
Mal Criado mögen - zumindest dem Namen nach - schlechte Manieren haben, aber eben auch die richtigen Vorbilder - wie Ni Todo La Tierra Entera, das Debütalbum der Band aus Vancouver, beweist.
“Thank you, Abnegation. Thank you, Puritan. Thank you, Passover. Thank you, Creation Is Crucifixion. Your influence still echoes.”: Zao verneigen sich auf Pillars vor vier 90er-Szene-Band.




![Deafheaven, Saturnists [23.07.2026: Arena, Wien] Deafheaven, Saturnists [23.07.2026: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8922-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)





