Oliver
Mit Live it Down, einer neuen Standalone Single und „a middle finger of a break-up song“, ruft Tyler Ballgame die Frage in Erinnerung, warum er mit seinem kurz nach dem Jahreswechsel erschienenen Debütalbum For The First Time, Again nicht so wirklich durch die Decke gegangen ist.
Future Islands sind sicher keine jener Bands, die ihre besten Songs auf B-Seiten oder sonstigen Nebenschauplätzen verstecken. Dennoch erfreut es das Fan-Herz, dass sie alles Material, das sich abseits der regulären Studioalben angestaut hat, auf der Compilation From a Hole in the Floor to a Fountain of Youth zusammengetragen haben.
Etwas mehr als ein Jahr nach ihrem fabelhaften 2025er Kleinod bauen Ostraca mit dem fast doppelt so langen Thread das Hohheitsgebiet von Eventualities weiter aus.
Mit Absent From the Morning Headcount, Letterbombs und Chevalier teilen sich drei der besten jungen Screamo-Bands Europas den Platz einer 3-Way Split. Was soll da schon schiefegen?
Das nun auch als separate Single veröffentlichte Abbeycwmhir ist an sich die B-Seite der Blue Morpho 7“. Seine ideale Heimat da wie dort nicht gefunden habend, ist es aber vor allem das Mahnmal einer verschwendeten Chance.
Sehr angenehm: Ausgerechnet Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea hat in seiner Rolle als Trompeten-Liebhaber mit Honora das smoothe Konsens-Jazz-Album des Jahres aufgenommen.
Wenigen steht die risikofreie Komfortzone besser, als Jack White. Dass er mit Frozen Charlotte - alias Frozen Charlatan - also praktisch „nur“ No Name II aufgenommen hat, geht absolut klar!
Damit war nun wirklich nicht zu rechnen, doch es stimmt tatsächlich: Mit dem Sequel Confessions II hat Madonna fernab eines eigentlich zustehenden Alterswerks ihr bestes Studioalbum seit Confessions on a Dancefloor aufgenommen!
Auf dem Cover ist diesmal keine Starkstromleitung auszumachen. Ein Hinweis darauf, dass Under The Powerlines III (January 2025 - June 2025) sich in mancherlei Hinsicht von Teil 1 und 2 unterscheidet.
Die Will Haven-Splittergruppe Foreign Film positioniert sich auf ihrem Debütalbum A Love Letter im Hoheitsgebiet des Sacramento-Mutterschiffs, hat darin aber durchaus Visionen einer eigenen Nische.










