Album

Tribulation – Down Below

Tribulation – Down Below

von am 19. Januar 2018

War Children of the Night rückblickend also doch nur ein (weiteres) Übergangsalbum der ehemaligen Death-Epigonen Tribulation? Auf Down Below setzen die Schweden ihre Wandlung hin zum okkulten Heavy Rock mit latentem Goth-Flair jedenfalls noch einmal deutlich breitenwirksamer fort.

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Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

von am 16. Januar 2018

Specter at the Feast war vor fünf Jahren vor allem ein Tribut: An Rovert Levon Beens verstorbenen Vater Robert, aber auch an eine etwas zu routiniert gewordene Zuverlässigkeit und gestiegene Verdaulichkeit des Black Rebel Motorcycle Club. Wrong Creatures setzt nun mehr oder minder ansatzlos bei exakt diesem Punkt an, versucht gewissermaßen jedoch weniger nach hinten, als nach vorne zu blicken.

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Typhoon – Offerings

Typhoon – Offerings

von am 13. Januar 2018

Mastermind Kyle Morton entwirft den konzeptuellen Grundgedanken eines allumfassenden Erinnerungsverlustes hinter dem vierten Album des freigeistig um ihn schwebenden Musikerensembles: Typhoon lassen ihren schwelgenden Indiefolk aufs Offerings deswegen elaboriert in die Vollen gehen, sparen die Anwendungsmöglichkeiten in der Gebrauchsanweisung jedoch bewusst aus.

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Jeff Rosenstock – Post-

Jeff Rosenstock – Post-

von am 10. Januar 2018

Jeff Rosenstock wagt zu Neujahr den Publicitystunt und schenkt der rasanten Quasi-Punkrockoper Worry. via Bandcamp mit Post- einen gelungenen, aber auch etwas zu unausgegoren und gediegen aufgeblähten Nachfolger.

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N.E.R.D. – No One Ever Really Dies

N.E.R.D. – No One Ever Really Dies

von am 5. Januar 2018

Pharrell Williams, Chad Hugo und Shay Haley reaktivieren N.E.R.D. sieben Jahre nach dem egalen Nothing für das Quasi-Selbstbetitelte zwischen einer relativen Neuerfindung am aktuellen Zeitgeist und typischen Neptunes-Trademarks. Kann man machen.

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Cleric – Retrocausal

Cleric – Retrocausal

von am 25. Dezember 2017

Synapsentanz in der Aventgarde-Achterbahn: Sieben Jahre nach Regression liegt das Debütalbum der Art-Dekonstrukteure Cleric immer noch unbekömmlich im Magen, da springt mit Retrocausal schon die nächste Mindfuck-Herausforderung aus der Deckung.

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Eminem – Revival

Eminem – Revival

von am 24. Dezember 2017

Traurig: Rap God Eminem präsentiert sich auf Revival endgültig nur noch als Schatten seiner selbst. Studioalbum Nummer Neun - sein bisher mit Abstand schwächstes - ist ein überlanges Potpourri aus beliebigen Anbiederungen und uninspirierten Geschmacklosigkeiten.

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Morbid Angel – Kingdoms Disdained

Morbid Angel – Kingdoms Disdained

von am 14. Dezember 2017

Mit Fanservice zurück zur Relevanz: Morbid Angel machen auf ihrem ersten Studioalbum seit annähernd sechs Jahren verdammt viel richtig - einfach schon dadurch, dass Kingdoms Disdained kein zweites Illud Divinum Insanus geworden ist.

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Glassjaw – Material Control

Glassjaw – Material Control

von am 6. Dezember 2017

In den eineinhalb Dekaden seit den Genre-Klassikern Everything You Ever Wanted to Know About Silence und Worship and Tribute haben Glassjaw ein ausgiebiges Bad im psychotischen Noise genommen und dabei einen dicken Bass-Fetisch entwickelt. Das lässt Material Control im neuen Soundgewand erst an die beiden Vorgänger anknüpfen, nur um sich danach überraschend agressiv im Kreis zu drehen.

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Björk – Utopia

Björk – Utopia

von am 4. Dezember 2017

Die klaffende Wunde am Herzen, die der schmerzhaft dystopische Vorgänger Vulnicura behandelte, scheint endgültig verheilt. Zeit also für Björk, auf ihrem zehnten Studioalbum die Utopie des kommendes Matriarchats zu erträumen. Gegebenenfalls auch mit Pauken Flöten und Trompeten Flöten.

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