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Während sich Daughters nach ihrem triumphalen Comebackalbum You Won't Get What You Want aus dem Jahr 2018 aktuell auf Compilation-Beiträge und Spielwiesen für isoliert/kreative Fans beschränken, konzentrieren sich die einzelnen Mitglieder der Band auch auf Soloprojekte wie Long Home.
Zum einjährigen Jubiläum von Nest (und gewissermaßen auch anstelle der abgesagt werden müssenden US-Tour) serviert das belgische Trio Brutus mit Sand einen übrig gebliebenen Song aus den Sessions ihres Zweitwerkes.
Nach der als ätzende Parodie mit polarisierendem Spaltmaterial platzierten Single ABOVE US ONLY SKY legt LINGUA IGNOTA nun mit O Ruthless Great Divine Director nun das versprochene „richtige“ neue Material vor.
Covert Kristin Hayter mit ABOVE US ONLY SKY etwa wie einige prominentere Pop-Kollegen Imagine von John Lennon? Mitnichten - eher attackiert sie als LINGUA IGNOTA im Rework/Remix das unwürdig-trendige Social Media-Spektakel.
P/ulver/bearer: Pallbearer tauchen Ashes, das Kleinod ihres 2014er-Meisterwerkes Foundations of Burden, für eine Redux-Variation in jenes Licht der 80er, das seit ein paar Jahren auch so einnehmend auf Norwegen schimmert.
„For the last two years we’ve been trying to release a song that is a piece of topical, political artwork. Unfortunately, due to the particularly litigious nature of the King estate we have thus far been unable to do so.“ erklären Miles und Becca. Mit dem via Bandcamp verteilten Protest Song steigt das Drug Couple nun aber doch zynisch-frohlockend auf die Barrikaden.
„Last fall – while working on some new music – we got this simple idea for a video, which kind of started as a sort of in-joke. But this video is no joke!“ Nein, wirklich nicht: Ulver haben mit Russian Doll einen neuen Synthwave-Ohrwurm.
Fakt ist: Man kann Young Americans, einen von so vielen rundum perfekten Songs von David Bowie, nicht mehr verbessern. Durand Jones & The Indications erledigen insofern trotzdem einen verdammt guten Job.
Nur vier Alben haben 2019 in der Wertungsskala zumindest die 9-Punkte-Marke geknackt. Dass gleich drei davon von Solokünstlerinnen stammen ist durchaus symptomatisch: Gefühltermaßen war kein anderer Jahrgang dieser Dekade derart massiv von weiblich geprägten Veröffentlichungen dominiert - was sich nun natürlich auch in den Jahrescharts widerspiegelt. Letztendlich ist es aber freilich egal wer hinter den folgenden Alben steckt - jedes ist explizit empfehlenswert und essentiell für die Qualität der vergangenen 12 Monate.
Liturgy-Boss Hunter Hunt-Hendrix legt mit Apparition of the Eternal Church ein Teilstück seiner Black Metal-Oper Origin of the Alimonies vor. Das macht als loses Segment ausgekoppelt kaum Sinn - aber absolut Lust auf das Gesamtwerk.










