Suche nach: black star
Drei Jahre nach ihrem Debütalbum Hero (2016) kehren Bölzer mit Lese Majesty zu dem Format zurück, das ihren Ruf über die triumphalen EPs Roman Acupuncture, Aura und Soma begründet hat, legen aber vor allem auch ihr inneres Mastodon frei.
Sunn O))) sprechen im Rahmen ihrer neunten Studioplatte von einem „sister album" oder „fraternal twin“ für das erst vor annähernd einem halben Jahr veröffentlichte Life Metal, meinen mit Pyroclasts aber im Grunde eher einen nachgeborenen Mutterkuchen.
Eine Handvoll Besucher erlebt eine transnationale Black Metal-Nacht mit einer Prise Melo-Death im Sub unweit der Makellosigkeit: Für das britische Trio Dawn Ray'd eröffnen die Amerikaner von False sowie die Grazer Norikum.
Damon Lindelof wollte sich nach dem ikonischen Score, den Max Richter für den unter Wert verkauften Serien-Geniestreich The Leftovers zauberte, offenbar nicht lumpen lassen und hat für seine Quasi-Adaption von The Watchmen gleich die Oscar-Preisträger Trent Reznor und Atticus Ross an Bord geholt.
Dawn Ray'd verfolgen den Weg ihres Debütalbums The Unlawful Assembly mit leidlich besseren Songs, aber mehr Selbstsicherheit weiter: Auch Behold Sedition Plainsong bietet anarchistisch geprägten Standard-Black Metal mit fidelnder Celtic-Folk-Kante.
Erst unlängst hat das norwegische Trio seine amerikanischen Kollegen von Devil's Witches im Split-Format düpiert, jetzt stecken sie ihr Hoheitsgebiet endgültig vor dem Gros der Konkurrenz ab: Interstellar Voodoo positioniert Saint Karloff wie selbstverständlich als neuen Referenzwert im retro-okkulten Psychedelik-Stoner mit Vintage-Optik.
„Forget the Songs we sing“ deklarieren Wolves Like Us im Verlauf von Brittle Bones - und machen es auf ihrem ersten Studioalbum seit fünf Jahren leider nicht sonderlich schwer dieser Aufforderung nachzukommen.
Cate Le Bon hat erst geholfen Why Hasn't Everything Already Disappeared? aus der Taufe zu heben und dann mit Reward nach weitläufiger Meinung kurzerhand selbst das bessere Deerhunter-Album aufgenommen. Nun macht sie für die vierte Ausgabe der Mexican Summer-Reihe Myths mit Bradford Cox gemeinsame Sache.
Vukari aus Chicago spielen auf ihrem (je nach Zählweise) dritten Studioalbum Aevum nicht ohne Erfolg dagegen an, im austauschbaren Einerlei des Atmospheric Black Metal unterzugehen.
Gefühltermaßen eher ein weniger zwingend hängen bleibender Nachhall zu What Went Down, als die direkte Fortsetzung des erst vor wenigen Monaten veröffentlichten Vorgängers: Part 2 von Everything Not Saved Will Be Lost spult seine Foals-Standards mit rockigeren Stellschrauben souverän ab.



![Dawn Ray’d, False, Norikum [18.11.2019: Sub, Graz] Dawn Ray’d, False, Norikum [18.11.2019: Sub, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/11/28DFE5D3-E174-45AA-8C3E-E6032A4C3AD2-e1574196699513.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)






