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Als unzweifelhafte Karrierehöhepunkte haben Touché Amoré, Fiona Apple, Nick Cave & the Bad Seeds, Pallbearer, Kendrick Lamar, David Bowie, Bell Witch, Low (RIP, Mimi!), Lana Del Rey, A.A. Williams und Ad Nauseam jeweils einen ersten Platz in den Heavy Pop-Jahrescharts seit 2011 gemein.
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder einige Platten, die nachhaltige Eindrücke hinterlassen haben, ohne deswegen aber zwangsläufig Plätze in der Top 50-Rangliste zu ergattern. 15 Davon bekommen hier einen außerordentlichen Platz im Rampenlicht abseits der Hauptbühne.
Die dogmatisch einzuhaltenden Grenzen zwischen EPs und Alben mögen zwar eigentlich längst verschwunden sein - in den Jahresrückblicken auf Heavy Pop wird den Kurzformaten aber weiterhin explizit gehuldigt.
Für The Lockdown Sessions gilt: Musik von Roger Waters zu konsumieren bedeutet mittlerweile ja immer auch, für sich selbst eruieren zu müssen, ob man Kunst und Künstler voneinander trennen kann/will.
Nach Nebraska nimmt sich der heuer im Veröffentlichungsrausch agierende Ryan Adams das Bob Dylan-Meisterwerk Blood on the Tracks zum vollständigen Cover-Prozedere vor - trotz einer ersten Irritation ziemlich überzeugend.
Chat Piles unerbittlicher Noiserock hatte durch die als Gesang getarnten Hasstiraden und nihilistische Monologe von Frontmann Raygun Busch immer schon auch etwas cinematographisches. Dass die Band nun mit Tenkiller ihre erste Soundtrack-Arbeit veröffentlicht hat, sollte insofern nicht vollends verwundern.
Für den guten Zweck: Wenige Monate nach Miserere nehmen Jason Köhnen und sein Lovecraft Sextet das Cocteau Twins-Stück Seekers Who are Lovers als Ausgangsstück einer Doomjazz-Exkursion.
Zum Abschied stimmt die Formkurve wieder: Weezer beenden ihre SNZS-EP-Serie mit der Winter-Episode auf dem zweiten Höhepunkt ihrer fragwürdig konzeptuellen Reise: Das Frühjahr kann kommen!
Die Erschaffer von Imperative Imperceptible Impulse legen Viral Apocalypse, das Debütalbum von Death Heaven, auf digitalen Weg neu auf: „This is the band from which the same four members who now play in Ad Nauseam came.“
Das hat mittlerweile bereits Tradition: ††† (Crosses) widmen sich zum Weihnachtsfest wieder einer Fremdkomposition - diesmal covern Chino Moreno und Shaun Lopez den George Michael Song One More Try.










