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King Gizzard & The Lizard Wizard beenden mit Changes nicht nur ihre Oktober-Orgie, sondern wollen das dritte Album in diesem Monat auch explizit als Antithese zur Jam-Maxime von Ice, Death, Planets, Lungs, Mushrooms and Lava sowie Laminated Denim verstanden wissen.
Ziemlich genau ein Jahr, nachdem sie ihr 2021er-Comebackalbum Green to Gold in Form der EP Losing Light teilweise neu interpretiert haben, bleiben The Antlers im Recycling-Modus: Mit Ahimsa holen sie einen Song von Impermanence in ihrem Kosmos.
Privat auf ein Bier gehen muss man wohl trotz nachgereichter Erklärungen eher nicht mit den Jungs von Panzerfaust, musikalisch bleiben die Kanadier jedoch über alle Zweifel erhaben. Dabei sorgt The Astral Drain, das dritte Kapitel der The Suns of Perdition-Tetralogie, auch auf dieser Ebene für durchaus polarisierende Entscheidungen.
Von Earth to Dora zwei Jahre später ja nicht einmal die relative Aufregung um ein dazugehöriges Plagiats-Video geblieben. Dennoch schaltet E für Extreme Witchcraft im rockenden Gang auf den beiläufigen Autopilot zurück und vertändelt sich auf einem Niveau, das bereits The Deconstruction zu einem Schwachpunkt der Eels‘schen Diskografie gemacht hat.
Das (beschissene? geile? beschissen geile?) Artwork außen vor: Mephistofeles putzen die Songs von Barely Alive für ihr viertes Album Violent Theatre ein klein wenig im Studio heraus.
Ein absolutes Blackened Thrash-Filetstück aus Philadelphia und dem direkten Dunstkreis der ohnedies schon so großartigen Crypt Sermon: Daeva - sprich: "da-ay-vuh" -begeistern nicht nur, wie es der Titel verspricht, Through Sheer Will and Black Magic...
Die Münze ist gefallen: Ein Song ist nur dann etwas wert, wenn er auch als Rockabilly- oder Ska-Version funktioniert, sagen die Ärzte. Und schieben als Beweis im Rahmen der Buffalo Bill in Rom-Tour Nummus Cecidit nach.
Das frustrierende Ciao! sekkierte vor drei Jahre ja mit der vielversprechenden Frage, ob es für Wanda nicht Perspektiven hinter der muffig werdenden Komfortzone geben könnte. Das selbstbetitelte Viertwerk der Wiener sagt nun: eher nicht, aber - weiter! weiter! - das ist durchaus okay so.
08/15-Alternative Rock in überzeugend: The Kingdom hat die Formkurve von Bush weit genug korrigiert, damit die Briten sich auf The Art of Survival nicht wieder in den Tiefen von The Sea of Memories, Man on the Run oder Black and White Rainbows bewegen.
Nick Cave und Warren Ellis erschaffen für Blonde einen New Age/Dark Ambient-Score, der Marilyn Monroe aus der Perspektive von Angelo Badalamenti betrachtet, mehr noch aber wie ein weitestgehend instrumentaler Nachhall zu Ghosteen ausgelegt ist.










