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Hinter dem Noctourniquet-Lookalike-Cover haben Frank Carter und seine Rattlesnakes mit End of Suffering das Album geschrieben, das all jene für die anstehende Tour mit den Foo Fighters an Bord holen sollte, die die Frühphasen der Arctic Monkeys und Queens of the Stone Age vermissen.
Man kommt kaum hinterher, was auf diesem Traum von einem Pop-Album so alles passiert: Ioanna Gika positioniert sich mit ihrem lange hinausgezögerten Solo-Debüt Thalassa als ambitionierte Eklektikerin von unwirklicher, enigmatischer Formvollendung.
Rein rechnerisch wäre 2019 Zeit für das vierte Nails-Album. Vorerst muss es aber die Single I Don't Want to Know You im Alleingang tun - die dann aber mit Max Cavalera zumindest auch einen prominenten Gast zu bieten hat.
Was bei Dreamcar zuletzt erstaunlich gut funktioniert hatte, will auf dem vierten Blaqk Audio-Album einfach nicht zusammengehen: Die AFI-Spitze Davey Havok und Jade Puget forciert auf Only Things We Love den zwanghaften Pop in der retrofuturistischen Zeitmaschine.
Die Geschichte von These New Puritans bleibt in ständiger Bewegung, personell und (trotz stilistischer Unverkennbarkeit) auch in Form und Inhalt. Dennoch wirkt es, als würden die Briten mit Inside the Rose zu einer inneren Ruhe gefunden haben.
Matt McJunkins und Jeff Friedl haben sich als in der Szene vielbeschäftigte Erfüllungsgehilfen für Ashes Divide kennen gelernt und ihr blindes Verständnis miteinander über Puscifer und A Perfect Circle vertieft. Auf eigenen Beinen stehend gelingt den beiden als The Beta Machine jedoch nur relativ unspektakulärer Alternative Rock.
Deep Soul und Contemporary R&B aus Chicago, der seine zutiefst traditionsbewusste Klasse gar nicht erst mit modernen Updates zuzukleistern versucht: Durand Jones & The Indications blühen auf ihrem Zweitwerk American Love Call im puren, absolut authentischen Retro-Feeling auf.
Drei Jahre nach Hope Attrition halten Woe mit der EP A Violent Dread nicht nur das Niveau ihres bisherigen Karrierehighlights, sondern kurbeln die Erwartungshaltungen für ihr fünftes Studioalbum sogar noch nach oben.
Das ausgiebige Touren mit The Cure hat Spuren hinterlassen: It Won/t Be Like This All The Time positioniert sich aber auch so (selbst)referentiell wie direkt zwischen No One Can Ever Know und Nobody Wants to Be Here and Nobody Wants to Leave, forciert die Aufgeschlossenheit zur Massentauglichkeit insgeheim offener denn je.
Subtilität ist weiterhin ein Fremdwort für die (mittlerweile ohne The auskommende) Anti-Supergroup Fever 333: Strenght in Numb333rs klingt wie die unangenehme Mischung aus Methods of Mayhem, Linkin Park und der letzten Tom Morello-Soloplatte - zu beschämend, als dass man auf die Barrikaden steigen würde.










