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Mike WiLL Made-It trommelt für das Begleitalbum der Creed-Fortsetzung die Creme de la Creme aus seinem trendigen Portfolio zusammen. Ein rundum überzeugendes Album will das Großmaul der versammelten Rap-Prominenz aber nicht auf den Leib produzieren.
Ein Grund mehr, Jeff Goldblum zu Füßen zu liegen: Mit seiner potenten Jazzkombo, dem Mildred Snizer Orchestra, hat der 66 Jährige Hollywoodstar unter dem Banner The Capitol Studios Sessions eine liebenswerte Platte voller toller, massentauglicher Standards aus dem Great American Songbook eingespielt.
Wasteland führt vor, dass Kevin Starrs verstanden hat, dass die Zeit auch für Uncle Acid and the Deadbeats nicht stehenbleiben darf: Der okkulte Serienkiller-Aufhänger ist einer dystopischen Überwachungsstaat-Fantase gewichen, während die Engländer mit weniger doomiger Schwere im Ausdruck einen stringenteren Zug zum Rock frönen und das Spektrum irgendwo am Ende der 70er finden.
Nachdem sich das lange angekündigte Endgame - Studioalbum Nummer 12 von The Roots - weiterhin verzögert, legt Black Thought im Verbund mit Produzent 9th Wonder in Form der EP Stream of Thought, Vol. 1 tatsächlich noch sein offizielles Solodebüt vor.
Natalie Prass wirft den eigentlich anvisierten Nachfolger zu ihrem selbstbetitelten Debüt angesichts der politischen Lage in Amerika kurzerhand für die Revolte über Bord. Doch Überraschung: The Future and the Past artikuliert seinen Unmut über herrlich leichtgängigen Disco-Pop, gebaut aus schmissigen Funk und Soul.
Teyana Taylor nimmt den Hype um Kanye Wests aktuellen Produktionsrausch sicherlich dankbar mit, führt die Veröffentlichungsreihe der Wyoming Sessions mit dem vor Sexappeal triefenden K.T.S.E. zwischen kontemporäreren Vintage-R&B und klassichen Soul jedoch auch abseits davon zu einem wundervollen Ende.
Den Abschluss der über Not the Actual Events sowie Add Violence laufenden EP-Trilogie verkleiden Nine Inch Nails kurzerhand als reguläres Studioalbum: Bad Witch überrascht als Nachfolger zu Hesitation Marks jedoch nicht nur aufgrund seiner arg überschaubaren Laufzeit.
Platoo beschenkt zum eigenen fünfzehnjährigen Geburtstagsfest mit einem wunderbaren Konzerterlebnis: Paul Plut interpretiert seine knarzigen Lieder vom Tanzen und Sterben (2017) in der Herz Jesu Kirche mit epochaler Wucht.
Qualität statt Quantität: Zum Auftakt der Kanye-Festspiele 2018 (rund um sein eigenes kommendes achtes Studioalbum, Kids See Ghosts, Nas' neue Platte sowie Teyana Taylors Zweitwerk) produziert Ye seinem G.O.O.D. Music-Präsidentenkumpel Pusha T mit DAYTONA ein an Prägnanz kaum zu übertreffendes Meisterstück auf den Leib.
Retrofuturistischer Synth-Funk: Prophets Zweitwerk Wanna Be Your Man tanzt unter der prägenden Regie von Produzent Mndsgn zwischen den Zeiten als furiose Comebackstory nach 34 Jahren.








![Paul Plut [31.05.2018: Herz Jesu Kirche, Graz] Paul Plut [31.05.2018: Herz Jesu Kirche, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2018/06/Paul-Plut-1-e1528300451777.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)

