Suche nach: nat walker
Adam Miller bündelt mit Gateway einen von seinem typischen Gitarrespiel definierten Ambient-Soundtrack, der den ästhetischen Kosmos der Chromatics jenseits von Johnny Jewel zeigt.
Mit der spontan aus der Hüfte geschossenen Dear Tommy-Ersatzplatte Closer to Grey im Rückspiegel beehren die endlich wieder tourenden Chromatics auch Europa mit einer Konzertreise. Terminlich schlechter hätte das Wien-Gastspiel der Italians Do It Better-Clique um Johnny Jewel jedoch kaum ausfallen können.
Das erste Chromatics-Album seit sieben Jahren ist nicht die Platte geworden, auf die man seit 2014 gewartet hat. Es ist aber eine gute Idee, dass sich Johnny Jewel anstelle des wohl zur Sisyphusarbeit aufgeblähten Dear Tommy mit Closer to Grey erst einmal auf die vielleicht bestmögliche Art Luft macht.
Quo Vadis, Billy Strings? Auf So Much for Goodbyes verarbeitet (der zuletzt ja vor allem mit seiner alten Liebe Death Metal flirtende) William Apostol den Tod seiner Mutter mit viel Tiefgang, verliert dabei aber auch das große Ganze aus den Augen.
Fünf Jahre nach dem am Piano in sich gehenden Engine of Hell trägt Emma Ruth Rundle den Kampf gegen ihre Dämonen wieder in ihrem angestammten, rockigeren Kontext nach außen. Mehr noch: Breitenwirksamer als auf These Killing Times klang die 42 jährige vielleicht noch nicht.
Schien es zuletzt noch so, als hätte Patrick Walker zumindest ein gewisses Maß an glücklicher Zufriedenheit gefunden, stürzt er sich jetzt, mit den wiederbelebten Warning, einmal mehr in schier unendlich bekümmerte Rituals of Shame.
Die Spielfreude, die Ed O’Brien bei der jüngsten Radiohead-Tour auf die Bühne gebracht hat, schlägt sich nun in seinem zweiten Solo-Album - respektive dem ersten unter eigenem Namen - Blue Morpho nieder.
Nachhaltiges Understatement: Nach Love Is (2019) und One Star (2023) findet Fabian Altstötter mit dem intuitiv gestalteten Sustained abermals neue Ausdrucksformen für Jungstötter.
Unmittelbar vor der Geburt des selbstbetitelten zehnten Sunn O)))-Albums holt Stephen O'Malley noch die in den Archiven schlummernde Orgel-Drone-Suite Spheres Collapser ans Nicht-Tageslicht.
Bell Witch und Aerial Ruin bringen ihr famoses zweites Stygian Bough-Album auf die Bühne der Wiener Arena. Das heimliche Highlight ist aber das erste Österreich-Konzert von Patrick Walker - 40 Watt Sun sind als Support dabei.


![Chromatics, Desire [14.10.2019: Arena, Wien] Chromatics, Desire [14.10.2019: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/10/Chromatics-5-e1571255751830.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)







![Stygian Bough (Bell Witch & Aerial Ruin), Monkey3, 40 Watt Sun [29.01.2026: Arena, Wien] Stygian Bough (Bell Witch & Aerial Ruin), Monkey3, 40 Watt Sun [29.01.2026: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2240-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)