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Seit der Emanzipation von Danger Mouse sind die Black Keys (auf der damit einhergehend wieder nach oben zeigenden Formkurve) in eine äußerst produktive, qualitativ aber auch unausgegorene Phase ihrer Karriere eingetreten. Dass sie sich in dieser mittels Peaches! einmal mehr durch eine reine Cover-Platte auf ihre Bluesrock-Wurzeln und Idole besinnen, lässt das Fan-Herz höher schlagen.
Der mittlerweile ja zum Meme gewordene Bobby Liebling holt zum Record Store Day 2026 ein absolutes Schmankerl aus den Pentagram-Archiven - High Voltage: Live at Spotsylvania '78.
Angel in Plainclothes ist das fünfte Studioalbum von Angelo De Augustine - und das zweite in der Zeitrechnung nach A Beginner's Mind. Tatsächlich ist es aber eigentlich als eine Art abermaliges Debütalbum für den Kalifornier zu verstehen.
Beatles-Kumpel Paul McCartney wird demnächst nach laängerer Auszeit mit den Boys of Dungeon Lane abhängen. Derweil geht Ringo Starr auf Long Long Road den countryesken Americana-Weg von Look Up ebenso zügig wie unbeirrt weiter.
„We'd Like to thank the Parents of Black Sabbath for "Raw Doggin' it"“. Tatsächlich inszenieren Stephen O'Malley und Greg Anderson ihr zehntes Studioalbum aber als puren Liebesbrief an Sunn O))) selbst.
Rund dreieinhalb Jahrzehnte nach der Bandgründung ist die Release-Frequenz von Tortoise-Alben fast auf zweistellige Jahres-Intervalle gesunken. Eine der mit diesem Umstand einhergehend rarer werdenden Chancen, die Band gerade in Europa live erleben zu dürfen, sollte man sich insofern nicht entgehen lassen.
Den schützenden Hafen einer großen Plattenfirma hinter sich lassend, setzen Archspire ihr fünftes Studioalbum Too Fast to Die nicht nur wegen personeller Umbrüche einen grundlegend schweren Stand aus, war die bisherige Diskografie der Kanadier doch ein steter Optimierungsprozess, der im direkten Vorgänger Bleed the Future seinen vermeintlichen Idealzustand so nahe wie möglich gekommen ist.
James Blake ist nach einigen den Weg ebnenden Singles mit seinem siebten Album erfolgreich (wenn auch mit Unterstützung von Virgin) in ein neues Leben als Independent Artist gestartet. Wohin die Reise von hier aus weitergehen soll, dessen ist sich Trying Times allerdings letztlich noch nicht so ganz sicher.
Seit Swimming Bird, dem letzten vor Dras erschienenen Soloalbum, sind über dreieinhalb Jahre ins Land gezogen. Eine lange Zeitspanne für den niemals ruhenden Kosmopoliten Alex Zhang Hungtai.
Poison the Well ist mit Peace in Place nach 17 Jahren ein nahezu ideales Comeback gelungen - vielleicht sogar das Album, auf das man als Fan seit 23 Jahren gewartet hat? Indem es das Werk ist, das Versions nicht sein konnte, bieten das Kerntrio Jeffrey Moreira, Ryan Primack und Chris Hornbrook - im Studio ohne Gitarrist Vadim Taver und Bassist Noah Harmon arbeitend - jedenfalls ein ideales Bindeglied zwischen den beiden Converge-Platten von 2026 an.






![Tortoise, Bitchin Bajas [14.04.2026: Orpheum, Graz] Tortoise, Bitchin Bajas [14.04.2026: Orpheum, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_4545-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)



