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Konsequenterweise hätte Greg Gonzalez auch das Drittwerk (aber gefühlte zweite Studioalbum) von Cigarettes After Sex selbstbetitelt zum Liebesspiel schicken müssen. Immerhin hat er mit Cry im Grunde den Vorgänger von 2017 einfach kopiert.
Dunkler Shoegaze an der Schnittstelle aus verwaschenem Indierock und markigem Dreampop: DIIV rekonstruieren auf ihrem bisher besten Album den Sound ihrer Vorbilder zwar mit wenig originärem Charakter, aber mit geschicktem Songwriting - Deceiver wird seinem Titel durchaus gerecht.
Das Deafheaven-Nebenprojekt Creepers spielt auf Here There And Nowhere nun unter dem wenig einfallsreichen neuen Banner Heaven’s Club weiterhin seinen soliden, aber unspektakulären Dreampop.
Forevher verlangt mehr Eingewöhnungszeit als das starke Debüt Nothing’s Real und hat sicher auch die stärkere Konkurrenz im zeitnahen Bewertungsraum. Nichtsdestotrotz ist Shura zumindest eine Plattenhälfte drauf und dran, dem Pop ein zeitloses Geschenk zu unterbreiten.
Gipfeltreffen der (heimischen und internationalen) Indie-Darlinge im Dom im Berg: Crush rollen den roten Teppich für das einzige Deerhunter-Konzert auf heimischen Boden im Jahr 2019 aus.
Snow Patrol haben während der zurückliegenden Tour zu ihrem Comebackalbum Wilderness auch die Zeitgefunden neues Material aufzunehmen - und daneben vermeintlich wenig kreativ auch neue Versionen alter Gassenhauer eingespielt. Die erste von zwei Reworked-EPs funktioniert dabei allerdings erstaunlich einnehmend.
Rust on the Gates of Heaven bestätigt, was WYW und das Ambientwerk Dunedevil bereits erahnen ließen: Ausgerechnet Bandkopf und Projekt-Urheber Jacob Bannon ist in seiner Position als Sänger das wohl gravierendste Problem von Wear Your Wounds.
Was tun, wenn man nicht erst über seine Soloalben Blunderbuss, Lazaretto und Boarding House Reach eine regelrechte Antipathie gegen Jack White entwickelt hat? Na - sich darüber freuen, dass Brendan Benson und die reaktivierten Raconteurs ihm mit Help Us Stranger seine stärkste Veröffentlichung seit Jahren abgerungen hat.
Das Ehepaar Sarah und Mario Quintero hat immer schon versucht, verwaschene Schönheit des Shoegaze mit der Heavyness des Post Metal zu übersetzen. Auf seinem Drittwerk Love & Decay gelingt ihm das endlich rundum schlüssig.
Big Thief haben zwar bereits auf Capacity verstanden, dass die Stärken ihres zarten Folkpop keineswegs bei den subtilen rockigen Gewichtungen liegen. Erst U.F.O.F. bringt diese Erkenntnis jedoch nahe zur Formvollendung.





![Deerhunter, Crush [20.08.2019: Dom im Berg, Graz] Deerhunter, Crush [20.08.2019: Dom im Berg, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/08/Deerhunter-Live-4-e1566399487713.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)




