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Impure Wilhelmina sind der Größe ihres bisher stärksten Albums zwar nicht in jedem Aspekt gewachsen, zementieren aber die Erkenntnis, dass sie spätestens jetzt, mit Antidote, die besseren Katatonia sind.
Nach fünf Jahren reaktiviert Markov Soroka den Kosmos von Aureole wieder: Alunarian Bellmaw bietet drei Instrumentals mit der Ästhetik des Atmospheric Black Metal, verzichtet aber auf dessen Tempo.
Spektakulär unspektakulär, was Cassandra Jenkins auf ihrem Zweitwerk so alles zwischen Singer-Songwriter-Dasein, Sophisti-Ambient und kammermusikalischem Pop zaubert: An Overview on Phenomenal Nature kann wirken, als wäre es gar zu reibungslos als Easy Listening-Begleiter konzipiert, offenbart aber mit nonchalantem Suchtpotential Tiefgang.
...and Again Into the Light ist das Panopticon-Album, auf das man insgeheim seit Autumn Eternal gewartet hat, dass so wohl aber erst durch die ambivalente Schlagseite von The Scars of Man on the Once Nameless Wilderness möglich geworden ist.
Charles Moothart, Ty Segall und Chad Ubovich haben im Pandemiejahr 2020 wieder als Fuzz zusammengefunden - und machen bei der Gelegenheit gleich mit den Levitation Sessions weiter.
Drei absolut bezaubernde Kleinode des stets ein wenig schrulligen Folk haben Philip Moore (vocals, guitar), Beth Tacular (accordion, vocals) und Mark Paulson (violin, vocals) zwischen 2007 und 2012 als Bowerbirds veröffentlicht. Nun reaktiviert Moore das Bandbanner für das Quasi-Solo-Comeback becalmyoun
Noch asketischer, strukturoffener und ja, auch mäandernder als reguläre Earth- oder seine Solo-Alben: Dylan Carslon und Lori Goldston erweisen Geneviève Castrée mit dem improvisierten Drone-Western Feral Angel ihren Respekt.
Dark Ambient und Drone aus den Untiefen des Meeres: Markov Soroka taucht, nein ertrinkt dem ukrainischen Titel nach, mit Drown auf Утоплення jenseits der Funeral Doom-Abgründe von Subaqueous.
AFI haben Blaqk Audio, Death Cab for Cutie The Postal Service, die Deftones Crosses und Greg Puciato (neben mittlerweile auch seiner Solokarriere) The Black Queen: Synthpop-Nebenprojekte. Coheed and Cambria-Boss Claudio Sanchez dachte, als er mit The City Introvert sein alter Ego The Prize Fighter Inferno wiederbelebte, aber in erster Linie wohl an The Weeknd oder Chvrches.
Oft ist es nur kleiner Schritt zwischen funkensprühender Ambition und planlosem Übermut. Squid entscheiden sich mit ihrem Debüt Bright Green Field kurzerhand für den Spagat zwischen den Optionen.









